Finanzierung neuer Medizinstudienplätze: GEW kritisiert

Dresden/Leipzig (dpa/sn) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lehnt die Finanzierung zusätzlicher Studienplätze für Medizin aus dem Zukunftsvertrag für die Lehrerausbildung ab. Vor der Abstimmung darüber am Dienstag im Kabinett warnte die GEW, der berechtigte Bedarf daran dürfe nicht in Konkurrenz zu bisherigen Plänen geraten. «Sie müssen über den Landeshaushalt finanziert werden», forderte die GEW-Landesvorsitzende Uschi Kruse.

Es gehe nicht an, dass die Sozialministerin plötzlich die Weiterbeschäftigung von 300 dringend benötigten und derzeit befristeten Mitarbeitern an den Hochschulen in Frage stellt, um den Ärztemangel im Freistaat zu mindern. Die in der Vergangenheit mit Geld von Bund und Land geschaffenen Mehr-Kapazitäten für die Lehrerausbildung könnten mit dem Zukunftsvertrag dauerhaft beschäftigt und damit die Qualität von Studium und Lehre gesichert werden.

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