Handwerkskammerpräsident warnt vor monatelanger Hängepartie

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Dresden (dpa) - Deutschland braucht auch mit Blick auf die aktuell sensible Pandemielage nach Ansicht des ostsächsischen Handwerks eine zügige Regierungsbildung. «Eine monatelange Hängepartie und langwieriges Sondieren wie vor vier Jahren können wir uns kein zweites Mal leisten», sagte der Präsident der Handwerkskammer Dresden, Jörg Dittrich, am Montag. Es müssten Themen gesetzt und umgesetzt werden, die Bundespolitik müsse «schnellstmöglich Ergebnisse» liefern.

Die Branche erwartet laut Dittrich Planungssicherheit für Wirtschaft und Verbraucher sowie Finanzierung der Kosten bei der Energiewende und den Ausbau des Wettbewerbssandorts Deutschland. Zudem müsse die Attraktivität des Unternehmertums gestärkt werden, sagte er. Und es brauche Antworten auf das zunehmende Auseinanderdriften städtischer und ländlicher Gebiete - auf Bundes- und Landesebene. «Das spiegelt sich auch in den Wahlergebnissen wider.»

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