"Herz statt Hetze": Tausende Dresdener gehen für Toleranz und Demokratie auf die Straße 

Zum vierten Jahrestag der Pegida-Bewegung demonstrieren mehr als 10.000 Menschen in Dresden für Weltoffenheit. Die Gegenseite konnte nicht einmal die Hälfte dieser Menge mobilisieren.

18Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    2
    SimpleMan
    22.10.2018

    @BlackSheep " ... jeder der nicht "Refugees welcome" gebrüllt hat war ein Nazi und schlimmeres, nennen Sie das Meinungsfreiheit?" Wie oft wollen Sie denn noch diese Lüge verbreiten? Es wurde als Pack oder Nazi's diejenigen bezeichnet, die zum Beispiel in Heidenau ein Flüchtlingslager mit Steinen und Feuerwerk beschossen haben. Das wissen Sie doch ganz genau.

  • 2
    2
    aussaugerges
    22.10.2018

    Die Fakten sind erdrückend aber sie leugnen das die Erde rund ist.

  • 7
    4
    gelöschter Nutzer
    22.10.2018

    Komisch, wenn der Platz mit linken voll ist sind es 30000, wenn der Platz mit Menschen aus die Mitte der Gesellschaft mit Pegida voll ist sind es 3000!?

  • 6
    4
    ralf66
    22.10.2018

    @Blackadder, Sie wissen zwar genau seit wann es Pegida gibt, aber das die Flüchtlinge schon seit 2014 kamen, dass wissen sie nicht. Der Höhepunkt der Flüchtlingsaufnahme war im Jahr 2015 und gipfelte in der sogenannte Flüchtlingskrise, deswegen wird meist nur das Jahr 2015 erwähnt!

  • 7
    5
    BlackSheep
    22.10.2018

    @Hankman, ihr Vortrag über Meinungsfreiheit ist peinlich. Ich finde es schon interessant das sich von den "Gutmenschen" keiner mehr an den Beginn der Flüchtlingskrise erinnern will. Falls Sie es vergessen haben, jeder der nicht "Refugees welcome" gebrüllt hat war ein Nazi und schlimmeres, nennen Sie das Meinungsfreiheit?

  • 1
    7
    Blackadder
    22.10.2018

    Das haben Sie ja alles ganz schön geschrieben, saxon. Nur haut es nicht hin, wenn man bedenkt, dass es Pegida seit Oktober 2014 gibt, die große Flüchtlingswelle aber erst im Sommer 2015 begann. Nein. So einfach ist es nicht.

  • 8
    1
    saxon1965
    22.10.2018

    Erinnert sich noch Jemand daran, wodurch das Ganze in Gang gesetzt wurde?
    Irgendwann wird man feststellen, dass die Geschehnisse in 2015 nie richtig bewertet, aufbereitet und verarbeitet wurden. Grundlegend gibt es den Streit darüber, ob unsere Bundeskanzlerin rechtskonform und die Risiken überschauend gehandelt hat und wie man danach weiter verfahren und gehandelt hat. Seit her spaltet sich das Land in Gutmenschen und Rechte. Es wird nicht differenziert, es wird vereinnahmt auf der einen wie auf der anderen Seite.
    Es ist schlichtweg falsch:
    Asylant = Migrant
    Hilfe = Anrecht auf gleiche Sozialleistungen
    Abschiebungen = sind gegen Menschenrechte
    Grenzsicherung = Asylantenfeint
    Und wenn wir im eigenen Land nicht mehr selbst darüber bestimmen können, wie Viele, nach welchen Prämissen und Wen wir aufnehmen und integrieren wollen, dann sind wir kein souveräner Staat mehr oder waren es vielleicht auch noch nie?
    Mir fällt dazu nur eines ein: "Herrsche und Teile!"
    Die Verantwortlichen können prima von sich ablenken, in dem sie den Streit auf die Straßen zwischen das Volk lenken.
    WER ist verantwortlich für "nicht abgeschobene Kriminelle", für "nicht abgeschobene Migranten aus sicheren Herkunftsländern", für "Personen ohne gesicherte Herkunft", für "gesuchte Straftäter ohne bekannten Aufenthaltsort", für "Menschen mit mehreren Identitäten und Asylmissbrauch" und nicht zuletzt für das Erstarken von AfD & Co.?

  • 6
    2
    Realist
    22.10.2018

    Man braucht sich doch nur die Typen, die das Transparent tragen, der Reihe nach anzuschauen. Dann weis man, woran man ist.
    Dass die keine deutsche Fahne in die Hand nehmen, finde ich gut...
    Aber muss man dem Mob hinterher laufen? Sind das nicht die, die unter dem Deckmantel eines scheinbar humanistischen Gedankenguts das Land spalten?
    "Herz statt Hetze" - da sollen Sie mal bei sich anfangen.

  • 5
    3
    Hankman
    21.10.2018

    @tomboy: Ja, schon klar, Sie haben als einziger richtig gezählt - und alle anderen sind doof. Die Forschungsgruppe Durchgezählt hat per Flächenschätzung für Pegida am Sonntag eine Teilnehmerzahl von 3200 bis 4100 ermittelt (siehe Text, vgl. auch @durchgezaehlt bei Twitter). Die Leute arbeiten mit transparenten, nachvollziehbaren wissenschaftlichen Methoden - und nicht mit Wunschträumen. Menschenmengen lassen sich schwer schätzen - und fast gar nicht, wenn man mittendrin ist. Denn dazu braucht man einen Überblick, möglichst von einer erhöhten Position. Mit einem Luftbild und einer Schätzung der Veranstaltungsfläche hat man ganz gute Anhaltspunkte, um einen ungefähren Wert anzugeben. Durchgezählt hat auch Methoden entwickelt, um Demonstrationszüge auszuzählen. Kann man alles im Internet nachlesen. Aber auch der Polizei, die praktisch jede Woche mit Demos zu tun hat, sollte man zubilligen, dass sie weiß, wovon sie spricht, wenn sie eine geschätzte Teilnehmerzahl angibt. Also, wünschen Sie sich von mir aus irgendeine Teilnehmerzahl. Aber behaupten Sie nicht, Ihr Wunsch gäbe die Realität wider.

  • 4
    4
    Hankman
    21.10.2018

    @Blacksheep, ich habe nicht den Eindruck, dass @SimpleMan irgendjemanden diffamiert hat. Wir diskutieren hier miteinander. Und da kann es passieren, dass es zu einer Rede auch mal Gegenrede gibt. Beides gern auch mal polemisch. Meinungsfreiheit bedeutet, sich frei äußern zu können. Meinungsfreiheit bedeutet aber nicht, dass eine Äußerung unwidersprochen bleiben muss.

  • 9
    8
    gelöschter Nutzer
    21.10.2018

    Den "Wettlauf " hat Pegida lange noch nicht verloren. Pegida bekommt JEDEN Montag 10000 bis 15000 zusammen OHNE das die Menschen aus ganz Deutschland herangekarrt werden müssen, herz statt hetze nur EINMAL im Jahr.

  • 7
    9
    cn3boj00
    21.10.2018

    Weltoffenheit, mein lieber @Deluxe, bedeutet vor allem, sich nicht dauernd die Gedanken der anderen zu machen und daraus falsche Schlüsse zu ziehen. Sie bilden sich ein, dass ich, der ich mich als weltoffen bezeichnen würde, darunter illegale Masseneinreise verstehe? Wie kommen Sie darauf?
    Ich verstehe darunter, dass ich alle Menschen gleich achte, egal, welche Kultur, welche Religion, welche Hautfarbe oder Sprache sie haben. Nicht mehr und nicht weniger. Und es liegt mir fern, anderen Religionen oder Kulturen vorzuschreiben, wie sie sein sollen, und insbesondere nicht, dass alle sich am deutschen Vorbild orientieren müssen und sich uns unterordnen sollen. Einzig unserem Rechtssystem müssen sie sich fügen, wenn sie hier leben wollen.
    Und es ist nicht eine Religion, die einen heiligen Krieg erklärt, sondern bestimmte Vertreter dieser Religion, um genauer zu sein eine kleine Minderheit.
    Und ich glaube erst recht nicht, dass Sie als Atheist in Deutschland irgendwelchen Repressalien ausgesetzt sind oder angefeindet werden?

  • 8
    5
    aussaugerges
    21.10.2018

    Gut mal Zahlen von einem Augenzeuge zu erhalten.

  • 13
    6
    BlackSheep
    21.10.2018

    @SimpleMan, Pauschalisierungen nerven? Warum wird dann jeder der kritisches äußert difamiert?

  • 6
    12
    Distelblüte
    21.10.2018

    @Thomboy: Schlecht geträumt heute nachmittag?

  • 8
    16
    SimpleMan
    21.10.2018

    @Deluxe Derjenige, der Weltoffenheit mit unkontrollierter Zuwanderung in Verbindung bringt, sind ersteinmal Sie. Und ich muss sagen es nervt, diese permanenten Vereinfachungen, Pauschalisierungen, dieses Schwarz-Weiß-Denken.

  • 11
    10
    gelöschter Nutzer
    21.10.2018

    Ich würde sagen es waren etwa 20000 bei Pegida und 150 bei der Gegendemo. War selbst dort.

  • 20
    11
    Deluxe
    21.10.2018

    Warum wird die Zustimmung zu unkontrollierter, teilweise nach geltendem Recht schlicht illegale Masseneinreise eigentlich immer gleichgesetzt mit Weltoffenheit?

    Was ist denn daran weltoffen?

    Weltoffen wäre, wenn zum einen zwischen Asyl und Einwanderung endlich mal unterschieden würde; wenn an den europäischen und nationalen Grenzen sauber kontrolliert würde, wer da kommt; wenn eine Einreise ohne Papiere nicht möglich wäre; wenn es ein klares Einwanderungsgesetz gäbe wie in allen traditionellen Einwanderungsländern der Erde (USA, Kanada, Australien usw.) und welotoffen ist, wenn der Austausch zwischen Kulturen freiwillig zwischen Menschen geschieht und nicht aufgezwungen von oben.

    Weltoffen wäre außerdem, wenn die gleichen Regeln für alle gleichermaßen gelten und keine Religion, auch keine zugewanderte Religion, sich für wertvoller halten darf als andere.

    Weltoffen wäre, wenn nicht eine Religion der anderen den heiligen Krieg erklären darf und wenn alle Religionen akzeptieren, daß es Menschen gibt, die auch ohne Götter, Götzen, kultische Handlungen, Moscheen, Kirchen, Synagogen, Tempel und sonstige Gotteshäuser glücklich und zufrieden als Atheisten leben können.



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