Klepsch sieht weiteres immaterielles Kulturerbe in Sachsen

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Dresden (dpa/sn) - Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) sieht weiteres Potenzial für immaterielles Kulturerbe in Sachsen. In einer Mitteilung vom Dienstag rief sie in Dresden dazu auf, sich um die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis zu bewerben. Die Ausschreibung dazu sei angelaufen, auch Sachsen sollte bis zum 30. November lebendige Traditionen vorschlagen. «Das immaterielle Kulturerbe hat eine besonders wichtige Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere kulturelle Identität», sagte Klepsch. Gerade die aktuelle Situation in der Pandemie zeige, dass dieser gebraucht werde, «um einen Weg aus der Krise zu finden».

Das Prädikat immaterielles Kulturerbe soll zur Pflege und zum Erhalt bestimmter Traditionen beitragen. Über die Aufnahme in die derzeit 126 Kulturformen umfassende Bundesliste, die eine Grundlage für internationale Nominierungen bei der Unesco ist, entscheidet die deutsche Unesco-Kommission. Dort sind neben dem Rheinischen Karneval auch bereits sächsische Traditionen verzeichnet wie die Bergparaden im Erzgebirge, Bräuche und Feste der Lausitzer Sorben, die Knabenchöre - und seit Mitte März das Kamenzer Forstfest.

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