Landesregierung will Situation freier Künstler verbessern

Dresden (dpa/sn) - Die künftige Landesregierung will sich für bessere soziale Verhältnisse freischaffender Künstler engagieren. Der Koalitionsvertrag von CDU, Grüne und SPD enthalte konkrete Ansätze im Bereich der Einkommenssituation, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Donnerstag in Dresden. Kultur- und Kreativschaffende seien wichtige Impulsgeber in urbanen und ländlichen Räumen, wachsender regionalwirtschaftlicher Faktor und würden zu Standortqualität und regionaler Identitätsstiftung beitragen.

Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) verwies auf den wichtigen Beitrag zu kultureller Bildung und gesellschaftlichem Zusammenhalt der Künstler. «Es ist wichtig, dass sie von dieser oft freiberuflichen Tätigkeit gut leben können.» Das betreffe nicht nur die bildende Kunst, sondern alle Sparten. Ihr Ministerium habe in der Vergangenheit das öffentliche Interesse für das Thema geweckt, diese Vorarbeit greife der Koalitionsvertrag auf. Dabei geht es um Ausstellungsvergütung, Honoraruntergrenze, Atelierunterstützung oder auch Hilfe bei der Sozialversicherung.

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