Landessportbund begrüßt Lockerungen für den Vereinssport

Leipzig (dpa) - Der Landessportbund Sachsen (LSB) hat mit Erleichterung auf die angekündigten Lockerungen bei den Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise reagiert. «Wir freuen uns, dass unsere Vereine wieder loslegen dürfen. Die Infektionsschutzmaßnahmen rund um die Corona-Pandemie sind ein großer Einschnitt in das Leben vieler Menschen. Gerade jetzt kann der organisierte Sport deswegen als wichtiger Ausgleich dienen», sagte Ulrich Franzen, Präsident des LSB. Am Donnerstag hatten sich die Mitglieder der sächsischen Staatsregierung während einer Kabinettssitzung darauf verständigt, dass ab kommenden Montag in sächsischen Vereinen wieder Sport getrieben werden darf.

Unter Beachtung verschiedener Vorgaben zum Infektionsschutz kann der Trainingsbetrieb zunächst im Freien wieder anlaufen. Die Regelung schließt keine Sportarten aus, macht aber unter anderem zur Bedingung, dass alle Teilnehmenden jederzeit einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Zudem sollen das Training in kleinen Gruppen stattfinden und die aktuellen Hygienevorschriften eingehalten werden, sei es beim Händewaschen oder der regelmäßigen Reinigung von Sportgeräten. Innensportstätten und Schwimmbäder bleiben weiterhin geschlossen.

«Die aktuelle Regelung ist ein wichtiger erster Schritt zur Wiederaufnahme des Vereinslebens», sagte Franzen und versprach, dass sich der LSB dafür einsetzen werde, dass in absehbarer Zeit weitere Lockerungen zugelassen werden. «Auf lange Sicht muss – soweit die Entwicklung der Corona-Infektionen das zulässt – auch der Vereinssport in Hallen- oder Zweikampfsportarten sowie der Wettkampfbetrieb wieder möglich sein», betonte der LSB-Präsident.

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