Mehr Grippefälle in Sachsen

Dresden (dpa/sn) - In Sachsen steigt die Zahl der Grippeerkrankungen. In der laufenden Saison wurden landesweit laut jüngstem Bericht der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) Chemnitz bereits 61 Influenza-Fälle übermittelt. 16 Erkrankungen seien allein in der vergangenen Woche hinzugekommen. Die Betroffenen seien zwischen zwei und 86 Jahre alt. Alle seien nicht geimpft gewesen. Ein 66-Jähriger musste im Krankenhaus behandelt werden.

Das Sozialministerium in Dresden wies darauf hin, dass eine Schutzimpfung gegen die mit normaler Erkältung nicht vergleichbare Virusgrippe nach wie vor möglich sei. Vor allem Ältere, Schwangere, chronisch Kranke und Berufstätige mit Kontakt zu vielen anderen Menschen werde sie empfohlen.

Im vorigen Winter gab es eine schwere Grippewelle, wobei landesweit mehr als 13 000 Menschen erkrankten und 15 starben. 2014 waren es nur 443 Erkrankte.

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