Neue Leiterin ab Mai für das Schlesische Museum in Görlitz

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Görlitz (dpa/sn) - Abschied nach mehr als zwei Jahrzehnten: Der langjährige Direktor des Schlesischen Museums in Görlitz, Markus Bauer, geht Ende April in den Ruhestand. Seine Nachfolge tritt Agnieszka Gąsior an. «Die vergangenen Jahre waren eine abenteuerliche Reise. Ich gehe mit gemischten Gefühlen. Ein Leben ohne dieses Museum konnte ich mir lange nicht vorstellen», sagt der 65-jährige promovierte Historiker Bauer. Die 1971 in Zielona Góra (Grünberg) geborene Kunsthistorikerin Gąsior hat nach Angaben des Ministeriums für Kultur und Tourismus über anderthalb Jahrzehnte als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) an der Universität Leipzig gearbeitet. Sie übernimmt den neuen Job vom 1. Mai an.

2006 wurde das Schlesische Museum in der sächsischen Grenzstadt eröffnet. Jedes Jahr kommen bis zu 300 000 Besucher. Nach einem ersten Anlauf in Niedersachsen wählte man 1991 Görlitz zum Standort des geplanten Museums. 1996 gründeten die Bundesrepublik, der Freistaat Sachsen, die Stadt Görlitz und die Landsmannschaft Schlesien eine Stiftung, der die Trägerschaft über das Museumsprojekt übertragen wurde.

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