NSU-Mobil fürs kleine Bömbchen

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Der NSU-Helfer André E. aus Zwickau mietete ein Auto, mit dem eine Bombe an einen Kölner Tatort gebracht wurde. Dass E. vorab von diesem Ziel wusste, sei aber nicht bewiesen, so die Richter. Vom Vorwurf "Beihilfe zum Mord" sprachen sie André E. frei: Der einzige Punkt, zu dem nicht Verteidiger, sondern die Ankläger in Revision gehen. Haben Sie neue Beweise?

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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    Freigeist14
    11.05.2020

    Der rote Daumen wird wohl Distelblüte schon aus Prinzip vergeben . Unabhängig von Wahrheiten ,die geschildert werden . Die Witwe stellte die schmerzlichen Fragen : "Warum wurden sie nicht gestoppt ?" und "Was wusste der Staat davon ? " Antworten die keiner geben will und gezielt verhindert werden . Was ein echtes Leben im Untergrund bedeutet , zeigte der Baader-Meinhoff-Komplex . Der NSU war niemals so untergetaucht und unerkannt auf der Flucht .

  • 8
    5
    gelöschter Nutzer
    11.05.2020

    Es waren nicht nur zwei Männer und eine Frau, die den NSU bildeten. Ohne die Hilfe einer geschickt vernetzten Unterstützergruppe, gepaart mit dem Wegschauen von Verfassungsschutz, Polizei und Politik, wäre es möglicherweise nicht zum Mord an diesen Menschen gekommen:

    Enver Simsek, Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Habil K?l?c, Mehmet Turgut, ?smail Yasar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubas?k, Halit Yozgat, Michèle Kiesewetter

    Ihre Familien dürfen zu Recht erwarten, dass weiter ermittelt wird. Den ganzen rechten Sumpf trocken zu legen dürfte wohl ein frommer Wunsch bleiben. Das heißt aber nicht, dass man es mit vereinten Kräften nicht angehen sollte.