Online-Umfrage soll vielfältige Lebensentwürfe untersuchen

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Dresden (dpa/sn) - Mit einer neuen Online-Umfrage möchte das sächsische Justizministerium die Vielfalt der Lebensentwürfe im Freistaat untersuchen. Teilnehmen an der Studie können alle Menschen in Sachsen, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, transgeschlechtlich, intergeschlechtlich, nicht-binär oder queer verstehen, wie es in einer Mitteilung am Dienstag hieß. Auch Angehörige, also Familie, Partner oder Freunde, sind zur Teilnahme eingeladen.

In Auftrag gegeben wurde die Studie vom Justizministerium, durchgeführt wird sie vom sozialwissenschaftlichen Institut Rauh Research Management. Bis Januar könnten Teilnehmende auf Deutsch und Englisch berichten, wie sie leben, wie sie leben möchten, und was sie daran hindert, ihre Vorstellungen von einem selbstbestimmten Leben umzusetzen. Ziel sei ein differenziertes Bild der Lebenslagen und Wünsche von LSBTIQ*-Personen und ihrer Angehörigen.

Gleichstellungsministerin Katja Meier (Grüne) rief zur Teilnahme auf: «In der von uns beauftragten Studie sollen auch Diskriminierungserfahrungen und deren Folgen für die Betroffenen erfragt werden, um zielgenaue politische Maßnahmen ableiten und umsetzen zu können», sagte sie laut Mitteilung.

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