Prozess zu Attacken auf Flüchtlinge bei Dresdner Stadtfest

Dresden (dpa/sn) - Zwei Tatverdächtige der Gewaltattacken auf Flüchtlinge beim Dresdner Stadtfest 2016 wollen keine Angaben zur Sache machen. Das erklärten die Männer beim Prozessauftakt am Donnerstag im Landgericht Dresden. Die 30- und 33-Jährigen sind wegen gefährlicher Körperverletzung und besonders schweren Landfriedensbruchs angeklagt. Bei dem Jüngeren hält die Generalstaatsanwaltschaft zudem eine Verurteilung wegen versuchten Mordes für möglich. Er habe einen Flüchtling «aus vollem Lauf ins Gesicht» und bewusstlos getreten. Motiv der Beschuldigten war laut Anklage Ausländerhass. Sie hätten eine «rechtsextreme kleine Bürgerwehr» angeführt, die auf Afghanen und Iraker losgingen.

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