Rechtsstreit um Leipziger Zoo-Skulpturen beendet

Leipzig (dpa/sn) - Der jahrelange Rechtsstreit um kostbare Bronze-Skulpturen im Zoo Leipzig ist beendet. Wie die Stadt am Donnerstag mitteilte, hat der Sohn eines früheren Zoo-Direktors seine Beschwerde vor dem Bundesgerichtshof (BGH) zurückgenommen. Er hatte auf Herausgabe der «Jason-Gruppe» des Künstlers Walter Lenck sowie der Figur «Der Athlet» von Max Klinger geklagt. Vor dem Landgericht Leipzig und dem Oberlandesgericht (OLG) Dresden war er jeweils unterlegen. Mit der Rücknahme der Nichtzulassungsbeschwerde vor dem BGH seien diese Urteile nun rechtskräftig und die Bronze-Skulpturen blieben in Leipzig.

Der Sohn des früheren Zoo-Direktors, Johannes Gebbing, hatte argumentiert, sein gleichnamiger Vater habe vor rund 90 Jahren insgesamt vier Skulpturen gekauft und dem Zoo nur als Leihgabe überlassen. Zwei der Figuren forderte er per Klage zurück. Landgericht und OLG urteilten jedoch, dass der Sohn nicht nachweisen konnte, dass die Skulpturen seinem Vater gehörten und er sie dem Zoo nur geliehen habe. Zudem sahen beide Gerichte Verjährungsprobleme.

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