Sachsen-CDU: Bundespolitik ist schuld an Verlusten

Dresden (dpa/sn) - Die sächsische CDU hat die Bundespolitik für das schlechte Abschneiden der Partei von Ministerpräsident Volker Bouffier bei der Landtagswahl in Hessen verantwortlich gemacht. Volker Bouffier und die hessische CDU hätten bravourös gekämpft, aber der Gegenwind aus Berlin sei stark gewesen, sagte Generalsekretär Alexander Dierks am Sonntagabend. «In den letzten Wochen hat die Groko in Berlin gezeigt, wie man es nicht macht.»

Die CDU ist in Hessen zwar wieder stärkste Partei geworden, hat aber rund zehn Prozentpunkte gegenüber der Wahl 2013 verloren. «Wenn wir in den erfolgreichen Bundesländern Bayern und Hessen zweistellig verlieren, dann hat die Union ein schwerwiegendes Problem», konstatierte Dierks. Man brauche bei wichtigen Fragen, bei Migration, Sicherheit, Energiewende einen Konsens in der CDU und innerhalb der Union. «Nur dann ist stabile und verlässliche Regierungsarbeit möglich.»

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