Schnee wird rares Gut: Was soll aus Sachsens Winter-Tourismus werden?

Der Winter ist auch nicht mehr das, was er mal war - und das wird wohl so bleiben, sagt eine sächsische Klimastudie. Was bedeutet das für den Tourismus? Eine Erkundungsreise vom Vogtland bis ins Zittauer Gebirge.

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    5
    ralf66
    27.12.2020

    @StefanKeil, was Sie schreiben kann man nicht gerade als Tatsachen bezeichnen!
    Auch vor Corona war mit dem Tourismus im Erzgebirge außer vielleicht O-thal kein Staat zu machen. Tourismus ist wenn sehr viele Menschen davon gut leben können, in meinem Ort sehe ich da schon seit ich lebe wenig bis nichts davon.
    Mit der Autoindustrie das war wohl nix, die produzieren schon vor Corona auf Halde, dann fehlten die Teile aus China wegen der chinesischen Corona und wieder ging nichts, alles hausgemachte Sülze. Wo Firmenschließungen an jeder Ecke stattfinden sollen möchte ich gerne wissen da ist bestimmt einige Übertreibung im Spiel.
    Wenn Sie nach der Wende zum Beispiel in ein touristisch stark frequentierten bayrischen Gebieten gezogen wären, dann würden Sie heute wissen, wie Tourismus geht, was die Vorbedingungen zu Tourismus sind und würden jetzt nicht mit solchen aus dem Zusammenhang gerissenen Dingen kommen.

  • 7
    1
    ralf66
    27.12.2020

    Man sollte sich erst einmal an den bayrischen Skigebiete orientieren und mit denen sprechen wie die das handhaben, dann wird's 100% für einige die hier denken unter 1000m einen regen Skibetrieb mit allerlei teurer Technik aufrecht erhalten zu wollen richtig eng, weil die Wirtschaftlichkeit dafür nicht mehr gegeben ist und die ist auf mehrerer Hinsicht nicht gegeben, erstens fehlt dauerhaft natürlicher Schnee, zweitens die Temperaturen das Wetter in allgemeinen sind völlig unsicher und drittens fehlt auch ohne Corona die nötige Anzahl an Touristen. Vollkommen unverständlich ist, dass Gemeinden sich einbilden Loipen und Skipisten mit Pistenbullys und Schneekanonen zu unterhalten und zu bewirtschaften wo zu den Einnahmen und Ausgaben ein krasser Unterschied besteht, die Sache zum Drauflegergeschäft wird.

  • 14
    0
    Tauchsieder
    27.12.2020

    Hier stellt sich eine ganz andere Frage. Private Investitionen gehen auch mit einem privaten Risiko einher. Rechtfertigt aber diese Schneesituation auch, dass Gemeinden, wie z.B. Schöneck, sich über beide Ohren verschulden?
    Mit immer mehr Technik ist dem Wetter nicht beizukommen.

  • 20
    4
    frankjac
    26.12.2020

    So bedenklich und ungewöhnlich die momentane Situation auch ist, man muss allem etwas positives abgewinnen, sonst wird man ja verrückt.

  • 9
    47
    StefanKeil
    26.12.2020

    Corona gibt dem Erzgebirge den Rest.Kein Tourismus,keine Dienstleistungen usw.Die Autoindustrie in D in ihrer größten Krise,Firmenschliessungen an jeder Ecke.Ich bedaure sehr nach der Wende hier geblieben zu sein.Zukunft findet woanders statt.

  • 41
    9
    Lesemuffel
    26.12.2020

    Ohne Schnee kann man Wandern, Mountain-Biken, mit den Kindern spielen, soviel wie möglich Zeit in der Natur verbringen, diese schönen, kein Parkplatz Gedränge, keine wüsten Skiabfahrer - ohne Schnee geht vieles, Hauptsache Winterkälte lässt die Natur nicht im Stich, dann könnte man auf zugefrorenen Seen Schlittschuhlaufen u.v.m.