Stäblein neuer Landesbischof der Evangelischen Kirche

Berlin (dpa/bb) - Der Theologe Christian Stäblein ist neuer Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Der 52-Jährige wurde am Samstag bei einem Festgottesdienst in der St. Marienkirche in Berlin in sein Amt eingeführt. Stäblein ist Nachfolger von Bischof Markus Dröge, der in den Ruhestand geht.

Stäblein, bisher als Berliner Propst unter anderem für theologische Grundsatzfragen zuständig, war im April vom Parlament der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) gewählt worden.

Zu den Herausforderungen im neuen Amt gehört die Suche nach neuen Formen von Kirchenarbeit angesichts des demografischen und gesellschaftlichen Wandels. Nach einer von der EKD in Auftrag gegebenen Studie wird sich bis 2060 die Mitgliederzahl der evangelischen Kirche halbieren. Im Bereich von Berlin, Brandenburg und der Oberlausitz lag die Mitgliederzahl Ende Dezember 2018 bei rund 940 000 Mitgliedern, 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

Der 1967 in Bad Pyrmont geborene Stäblein ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Als Hobbys nannte er das Musizieren mit dem Kontrabass und Tischtennis. In jungen Jahren hatte er im Uni-Orchester gespielt.

Nach dem Theologiestudium in Göttingen, Berlin und Jerusalem promovierte Stäblein an der Universität Göttingen. Nach der Ordination war er Gemeindepfarrer, zunächst in Lengede, später in Nienburg/Weser und 2008 dann Studiendirektor im Kloster Loccum.

Der Landeskirche gehören rund 1250 Gemeinden in Berlin, Brandenburg und der sächsischen Region Görlitz an.

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