Start für ersten schiffbaren Kanal im Lausitzer Seenland

Senftenberg/Hoyerswerda (dpa) - Im Lausitzer Seenland wird am 1. Juni die erste schiffbare Wasserverbindung zwischen zwei gefluteten Tagebaugruben eröffnet. Der rund einen Kilometer lange Kanal entstand zwischen dem Senftenberger See und dem Geierswalder See an der Landesgrenze von Brandenburg und Sachsen. Mit rund 50 Millionen Euro wurde er dreimal teurer als zum Baubeginn vor vier Jahren geplant - Kritik vom Landesrechnungshof folgte prompt. In den kommenden Jahren sollen in der Region zehn künstliche Seen mit einer Wasserfläche von rund 7000 Hektar durch zwölf Kanäle für den Tourismus verbunden werden. Seit Mitte Mai verbindet im Leipziger Neuseenland der erste schiffbare Kanal zwei Bergbauseen.

Die Lausitzer Region soll einmal Europas größte künstliche Wasserlandschaft werden. Projektträger ist die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV).

Tourismusverband Lausitzer Seenland

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