Thomas Schmidt zu Gesprächen über Agrarpolitik in Tschechien

Dresden/Prag (dpa/sn) - Die EU-Agrarpolitik nach 2020 führt Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) am Montag nach Tschechien. Er will mit seinen tschechischen Kollegen über die gemeinsame Linie beider Länder diskutieren. «Wir ziehen an einem Strang», um betriebsgrößenbedingte Nachteile für die Betriebe abzuwenden, sagte Schmidt am Sonntag laut Mitteilung. Sachsen und Tschechien hätten historisch bedingt ähnliche Agrarstrukturen. Sie würben für flexible EU-Regelungen mit ausreichend Spielraum für Regionen und Mitgliedsstaaten. Auch beim Verwaltungsaufwand sehen sie noch Bedarf zur Nachbesserung in den Vorschlägen der EU-Kommission.

Bei den Gesprächen an der Moldau geht es zudem um den grenzüberschreitenden Schutz des Birkhuhns in den Kammlagen des Erzgebirges und die Eindämmung des Borkenkäfers. Ein weiteres Thema ist die Ausgestaltung des Interreg-Förderprogramms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit 2021 bis 2027. In der laufenden Periode stehen 148 Millionen Euro zur Verfügung. Zudem will sich Schmidt über den aktuellen Stand der Staustufe Děčín informieren.

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