Torgau wurde vor 75 Jahren zum Zentrum der Wehrmachtsjustiz

Torgau (dpa/sn) - Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten erinnert am Samstag (18. August) an ein düsteres Kapitel der Wehrmachtsjustiz: Zehntausende Soldaten, Kriegsdienstverweigerer, Spione und Widerstandskämpfer wurden im Zweiten Weltkrieg zum Tode verurteilt - zahlreiche von ihnen im sächsischen Torgau. Der Aufstieg zur Zentrale des Wehrmachtsstrafsystems begann vor 75 Jahren. «Wegen der Bombardierung Berlins wurde der oberste Gerichtshof der Wehrmacht, das Reichskriegsgericht, am 18. August 1943 nach Torgau verlegt», erläuterte Elisabeth Kohlhaas vom Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ). Damit wurde die Stadt nordöstlich von Leipzig zum Zentrum der Wehrmachtsjustiz.

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