Unterrichtsausfall durch die Corona-Pandemie: Welche Hilfe Schulkinder jetzt brauchen

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Niemand weiß, wie viel Stoff die Schüler durch Corona verpasst haben. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek will eine Milliarde Euro für Nachhilfe verteilen. Reicht das oder droht ein Desaster?

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen und hören
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

1010 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 0
    1
    Lumixer
    21.04.2021

    @vomdorf: Bei der schulischen Allgemeinbildung geht es nicht um Wissen, welches man im Alltag braucht. Was ist das für eine Argumentation und Einstellung? Allgemeinbildende Schulen bilden einen Querschnitt und bereiten die Kinder auf Ausbildung oder Studium vor. Die Kinder auf das Leben vorzubereiten, ist Aufgabe der Eltern. Dazu gehört im Übrigen nicht, mit 6 eine Spielkonsole bedienen zu können und mit 8 ein eigenes Smartphone zu besitzen.
    In den meisten Bundesländern ist das G9-Abi Standard. Warum in Sachsen nicht? Wenn Sie das mit eintrichtern meinen, gebe ich Ihnen recht. Einige Versuche mit G8 sind gescheitert und zu G9 zurückgekehrt, wie es sich gehört. Mit G8 fehlen zum Beispiel ca. 180 Stunden Mathe. Außerdem fehlt Zeit zur Übung und Festigung, nicht zuletzt auch der Persönlichkeit.
    Der Übergang von G8 auf G9 könnte mit den Corona-Ausfällen verbunden werden.

  • 4
    1
    vomdorf
    15.04.2021

    @ Lumixer ...Wie soll das gehen, die Gesamtschulzeit verlängern?

    Woher wollen Sie die Lehrer dafür nehmen? Und die Klassenzimmer?

    Das Kultus hatte doch im Sommer Zeit, die Lehrpläne unter die Lupe zu nehmen und das eine oder andere zu streichen. Zu viel wird heute den Kindern und Jugendlichen eingetrichtert, das sie nie wieder in ihrem Leben brauchen.

    Die Kiste ist so oder so mehr oder weniger verfahren, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

  • 7
    1
    Lumixer
    15.04.2021

    Das Schuljahr ist nunmehr gelaufen, mit oder ohne weitere Schließung. Wie im Artikel richtig beschrieben, werden es im anstehenden Schulwechsel die weiterführenden Schulen ausbaden müssen. Auch an unserer Grundschule wurden sehr wohlwollende Halbjahreszeugnisse ausgereicht. Aber was blieb den Lehrern auch anderes übrig, bei nur 1/3 der üblichen Noten? Bereits das 2. Hj. der 3. Klasse im vergangenen Jahr fiel ins Wasser und die 4. Klasse kann man geschätzt zu 2/3 abschreiben. Eigentlich müssten bereits die diesjährigen Absolventen ein Jahr länger die Schule besuchen. Einfach mit noch mehr Geld kann man keine Probleme lösen. Und den Kindern Überstunden aufzuzwingen, sozusagen Stoff einprügeln wie das Brennen eines DVD-Rohlings, ist abscheulich. Insofern hilft nur, die Gesamtschulzeit für diese Jahrgänge um ein Jahr zu verlängern und in Ruhe weiterlernen. Die Schulzeit unterm Strich ein Jahr später zu beenden, hat zudem den Vorteil, dass auch die Persönlichkeit gereifter ist.

  • 7
    11
    1624480
    15.04.2021

    Inzidenz grösser 100 und netten 1300. Jeweils über bestimmte Tage. Letzteres erreichen wir bald. Ersteres haben wir schon lange. Die Schulen machen also demnächst zu. Wissen auch die Schüler. Also warum bemühen. Politik weiter so. Rechte beachten. Demokratie einhalten nur keine Entscheidungen. Keine Verantwortung. Keine Disziplin. Corona wird Deutschland bis in den Herbst beschäftigen. Aber jetzt geht es an die Jungen. Die Leistungsträger. Die Leugner. Die verlorene Generation.

  • 28
    15
    neuhier
    15.04.2021

    @Echo1: Ihre widerliche Coronaleugnung in all ihren Beiträgen verhöhnt die fast 80.000 Toten, die dieser Virus bereits in diesem Land gefordert hat. Kein Grippevirus hat das jemals auch nur annähernd geschafft.
    Masken haben zudem KEINERLEI negative gesundheitliche Auswirkungen auf Schüler, das ist völliger Humbug und ich frage mich auch ernsthaft, warum die Freie Presse sowas immer wider durchgehen lässt, wo man doch sonst so hohe Stücke auf die Forumsregeln hält.

  • 10
    6
    tbaukhage
    15.04.2021

    @JochenV: Ich habe in dem Text auch keine Hinweise bemerkt, dass gegen diesen Weimarer Familienrichter mehrere Verfahren wegen Rechtsbeugung eben wegen seines Beschlusses anhängig sind.

  • 16
    30
    Echo1
    15.04.2021

    Man sieht auf dem Bild, wie das Mädchen schreibt. Vielleicht sieht sie schlecht. Will die Brille nicht aufsetzen, weil sie beschlägt.
    Wenn die Kinder eine richtige Lese- und Schreibehaltung einnehmen würden, ist das Sehfeld erheblich eingeschränkt. Ist meine Vermutung. Die Masken im Unterricht ist nicht nur vom Atmen her eine gesundheitliche Belastung mit Folgen, die auf der Hand liegen. Müssen wir das machen wegen diesem Grippevirus?
    Und Nachhilfe ohne Mimik, ohne ein Lächeln des Lehrers, gebeugt über dem Papier?

  • 18
    1
    462198
    15.04.2021

    ihr (die Damen und Herren Politiker) glaubt wirklich noch, dass mit Geld alles zu richten geht. Völlig realitätsfremd.

  • 5
    11
    JochenV
    15.04.2021

    Haben bei den Erörtungen in Berlin die Inhalte des Beschlusses des Amtsgerichts Weimar, Beschluss vom 08.04.2021, Az.: 9 F 148/21, wenn vielleicht für Sn und die anderen Bundesländer (noch?) nicht formal juristisch relevant , so zumindest in der Wertung der sachlichen Umstände und der daraus getroffenen Schlußfolgerungen im Sinne des Kantschen Kategorischen Imperativs, gar keine Rolle gespielt ? Ich bemerke in Ihrem Text dazu keine Hinweise ?

  • 33
    1
    typewriter
    14.04.2021

    All das wiegt umso schwerer, da man nicht sicher weiß, wie lang die Schulen diesmal geöffnet bleiben.