Update-Rebell will notfalls bis vor den Bundesgerichtshof ziehen

Weil sich ein Erzgebirger geweigert hatte, ein Update aufspielen zu lassen, ist sein Diesel durch den Tüv gefallen - obwohl es technisch nichts zu beanstanden gab. Vor Gericht droht ihm nun der nächste Dämpfer.

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4Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    saxon1965
    09.02.2020

    harzruessler1911: Mehrere Nägel auf den Kopf getroffen!

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    harzruessler1911
    09.02.2020

    zitiere Richterin :"" Er hätte zunächst das Software-Update aufspielen lassen und dann nachweisen müssen, dass ihm von eben diesem Update ein Schaden entstanden sei, lautet der Tenor. "" ""

    zitiere Anwalt: "" Nachweislich sind bereits mehrere Unfälle nach der Installation des Updates aufgetreten. Es gab Motorausfälle und Schäden am Abgasrückführungssystem.""

    Na es muss halt erst irgendwas drastisches passieren und wenn's Glück haben, bleibt es beim nächsten Unfall nicht beim Materialschaden, sondern der Kläger verschwindet gleich von der Bildfläche. Damit wäre dann zwar der Schaden mehr als eindeutig bewiesen, aber der Kläger ist nicht mehr da. Sollte er doch schwer verletzt überleben, macht auch nicht, dann lautet die Urteile Gründung bei Abweisung eben: "Dem Kläger war die Gefahr durch die in der Öffentlichkeit diskutierten Motorschäden und Rückführsystems bekannt, somit war es seine Entscheidung das Update beizubehalten oder abzulehnen. Mit der Annahme geht das Risiko allein auf den Fahrzeugführer über..... haha usw. usw. Und sollten dabei noch weitere Verkehsbeteiligte zu Tode kommen, wird die Haftung dafür nat. auch dem Fahrzeugführer des Autos angelastet, da durch seine Zustimmung ja Vorsatz vorliegt

    Das Deutschland ein unterirdische Schadensersatzrecht hat weiß ja jeder. Frage mich manchmal warum es überhaupt Haftplichtversicherungen gibt, welche Summen von 50 Mille haben... weil die niemals in D für solche Summen gerade stehen müssen...
    Unfallversicherungen dagegen fallen in der Höhe der Versicherungssumme minimal aus... ein Schelm der böses dabei denkt..

  • 21
    9
    fischer1
    08.02.2020

    Es ist ein Skandal, wie die einfachen Bürger hier um ihr Recht kämpfen müssen. VW hat Schummelsoftware verkauft, nun sollen sie bitte den Beschiss auch zurücknehmen. VIEL Erfolg vor allen Gerichten!

  • 20
    10
    saxon1965
    08.02.2020

    Nicht der Betrüger haftet, sondern der Betrogene wird abgestraft und der Rechtsstaat hält noch schützend seine Hände darüber.
    Wo leben wir eigentlich?!
    Man will die betrogenen Käufer zwingen ein fragwürdiges Update zu machen, obwohl die Autokäufer für ihr vieles Geld nicht das erhielten, was sie meinten zu erwerben?
    Richtig, wenn immer mehr Gerichtet dies anders sehen. Die Chemnitzer Richterin meint wohl, für das VW-Motorenwerk als großen Arbeitgeber, eine Lanze brechen zu müssen?