Verband fordert bessere Ausstattung der Stasi-Unterlagenbehörde

Dresden (dpa/sn) - Der Bund der stalinistisch Verfolgten in Sachsen fordert für die Stasi-Unterlagenbehörde mehr Geld und Personal. In den sächsischen Außenstellen in Chemnitz, Dresden und Leipzig müsse man dem deutlich gestiegenen Interesse an den Unterlagen Rechnung tragen, sagte der Vize-Vorsitzende Volkhard Fuchs am Montag in Dresden. Bis Ende November sind nach Angaben der Unterlagenbehörde in Sachsen rund 20 850 Anträge auf Akteneinsicht gestellt worden. Im gesamten Vorjahr waren es 18 864. «Die Zahlen belegen: Mehr als zuvor wollen die Menschen in die Stasi-Unterlagen Einsicht nehmen», sagte Fuchs. Es sei deshalb falsch, Außenstellen des Bundesbeauftragten schließen und Personal abzubauen zu wollen. «Die Behörde muss gestärkt werden.»

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