Viele Magen-Darm-Erkrankungen in Sachsen

Dresden (dpa/sn) - In Sachsen hat die Zahl virusbedingter Magen-Darm-Erkrankungen in den letzte Wochen deutlich zugenommen. Nach Angaben des Sozialministeriums in Dresden wurden seit Anfang Oktober landesweit fast 2000 Noro-Virus-Infektionen erfasst. Damit zeige der Erreger in diesem Jahr «eine deutlich höhere Aktivität». Allein im November seien 45 Ausbrüche gemeldet worden, davon 25 in Kitas, zehn in Altenheimen und sieben in Krankenhäusern.

Das Ministerium verwies auf die Beachtung von Hygieneregeln, die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung herausgegeben wurden.

Um sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen, sollte demnach der direkte Kontakt zu Erkrankten vermieden und diese nach Möglichkeit von nur einer Person betreut werden. Auch sollen Infizierte kein Essen für andere zubereiten. Sorgfältige Hände- und Sanitärhygiene seien die wichtigsten Maßnahmen, um eine Weiterverbreitung zu vermindern.

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1Kommentare
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    VaterinSorge
    05.12.2016

    Es sind die veralteten Toiletten in öffentlichen Einrichtungen, KiTas, Schulen und Altenheimen. Es ist bekannt, dass der "Tod aus dem Klo" kommt, da das Spülwasser mit der Keramik, oder Wasser auf Wasser trifft und es bei dieser Art der Konfrontationsspülung zu Sprühnebel kommt, der sich ca. 1 Meter rund um das Klo niederlässt. Während man sich die Hände vielleicht desinfiziert, schleppt man mit den Füßen Darmkeime durch das ganze Gebäude. Kinder, ältere Menschen und gesundheitlich beeinträchtigte Menschen sind zunehmend betroffen, daher muss dringend was geschehen. In Japan hat man das Problem bereits vor über 20 Jahren erkannt und WC's entwickelt, die eine Rotationsspülung (Tornado-Flush), also keine Konfrontationsspülung haben, randlos sind, dadurch leicht zu reinigen sind und sich Keime nicht verstecken können. Zudem sind sie mit einer Spezialglasur (CeFionTect) versehen, die lebenslang hält und so glatt ist, dass weder Schmutz oder Keime anhaften oder gar, wenn man z.B. nicht spült etc. aus dem Klo rauskriechen können. Dafür hat man bereits vor 5 Jahren das deutsche Hygienezertifikat der Uni Magdeburg bekommen und ein Zertifikat von Prof. Dr.Dr. Zastrow, dem Hygienepabst für Krankenhäuser. Aber, wie immer wird das alles in Sachsen unter den Teppich gekehrt, verharmlost und für zu teuer erklärt. Wie viele Menschen müssen erst noch erkranken, wie viele Kinder beispielsweise in Kitas und Schulen sich quälen und eingeschränkt lernen, spielen oder leben? Weil die Sanitärausstattungen nicht mehr der Zeit entsprechen, stinken und eine hygienisch gesehene Katastrophe sind? Ist doch so einfach, alte Klos abschrauben, neue Hygiene - WC's anschrauben fertig. Zusätzlich spart man noch Wasser, denn die neuartigen WC's kommen laut Studie mit 3,8 statt alte mit 6 Litern Wasser pro Spülung aus.



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