Waldbrandgefahr: Sachsenforst mahnt zu Vorsicht bei Feuern

Pirna (dpa/sn) - Sonnenschein und Trockenheit lassen in Sachsen derzeit die Waldbrandgefahr steigen. Schon jetzt gilt in den nördlichen Teilen Sachsens die Waldbrandwarnstufe 4. Örtlich könne am Osterwochenende sogar die höchste Stufe 5 erreicht werden. Vor diesem Hintergrund ruft der Sachsenforst zur besonderen Vorsicht bei den traditionellen Osterfeuern auf. Bereits leichter Funkenflug oder heiße Aschereste könnten Waldbrände auslösen, teilte der Staatsbetrieb am Mittwoch mit.

Die sächsischen Wälder seien nach dem Extremjahr 2018 im Ausnahmezustand, erklärte Sachsenforst-Präsident Utz Hempfling. Es gebe sehr viel brennbares Material. Im Wald und bis zu 100 Meter Entfernung drumherum sei der Umgang mit offenem Feuer in Sachsen ganzjährig verboten.

Auf eine weitere Gefahr bei den Osterfeuern wies der Landkreis Leipzig hin: In Reisig- oder Holzhaufen nisteten sich häufig Tiere ein. Durch das Abbrennen würden sie zur tödlichen Falle. Daher ist es Vorschrift, diese Haufen vor dem Anzünden umzuschichten. Osterfeuer sind als sogenannte «Brauchtumsfeuer» in Sachsen genehmigungspflichtig.

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