Was erwarten Sie von der neuen Landesregierung?

Wird Michael Kretschmer im Landtag wieder zum Ministerpräsidenten gewählt, regiert ab Freitag Schwarz-Grün-Rot in Sachsen. Die "Freie Presse" hat einige Bürger gefragt, was sie sich in den kommenden fünf Jahren erhoffen.

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16Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    2
    Hankman
    21.12.2019

    @786163: Es gab nach der Wahl nicht gerade eine große Auswahl an möglichen Regierungspartnern. Möglicherweise hätten Sie sich eine Koalition von CDU und AfD vorstellen können. Ich nicht. Die AfD muss sich erst mal finden. Sie muss sich darüber klar werden, ob sie sich in die bürgerlich-konservative oder die rechtsextreme Richtung entwickeln will. Das ist zumindest im Osten noch völlig offen. Milde formuliert. Es gibt in ihren Reihen neben Konservativen, Rechts- und Nationalkonservativen auch waschechte Rechtsextremisten und Neonazis. So lange letztere dabei sind, kann die CDU bei Strafe des eigenen Untergangs keine Koalition mit der AfD auch nur in Erwägung ziehen. Und die Folgen für Sachsen möchte ich mir lieber nicht ausmalen. Unterm Strich gilt sowieso: Wer eine Mehrheit zusammenbekommt, kann regieren. Nirgends, wirklich nirgendwo steht geschrieben, dass die jeweils stärksten Parteien ein Bündnis eingehen müssen. Die Diskussion darüber ist müßig.

  • 7
    1
    Lesemuffel
    20.12.2019

    Für Jakob wünsche ich mir, daß die Regierung dafür sorgt, dass er eine gute Allgemeinbildung erhält, in eine Schule gehen kann, wo wenig Physik-, Mathematik-, Chemie - und Biologeunterricht ausfällt und er selbstverständlich kein naturwissenschaftliches Fach abwählt.

  • 6
    1
    Zeitungss
    20.12.2019

    Nach jeder Wahl die gleiche Frage. Antwort: Eigentlich NISCHT, wie man in Sachsen sagt.

  • 11
    6
    786163
    20.12.2019

    Der Untergang der CDU wird vorbereitet. Eine ehemals starke Partei regiert lieber mit Verlierern.

  • 12
    5
    Malleo
    20.12.2019

    Nichts, was dieses Land voranbringt.
    Ein paar Fachkräfte(Minister, Staatssekretäre) hat man zusätzlich und ohne große Not in der Staatskanzlei gefunden (offenbar besteht bei Mundwerkern kein Mangel)

  • 9
    4
    MisterS
    20.12.2019

    @Hankmann Die Stadt Berlin wird rot rot grün regiert. Oder verwaltet sollte man es besser nennen. Ich konnte vergangene Woche meinen Resturlaub nutzen, um das Erzgebige ausgiebig zu bereisen. Wir haben da auch mit vielen Menschen sprechen können. Unter anderem auch mit einer ehemaligen Unternehmerin aus Gelenau. Was glauben Sie, was man da so alles hört. Die Infrastruktur in den Städten und Gemeinden hat im Vergleich zu den Neunzigern stark gelitten. Gastronomie, Handel usw. Zum Teil war ich richtig erschrocken darüber. Mit meinen Prophezeiungen hier habe ich mich noch stark zurück gehalten.

  • 3
    3
    Interessierte
    20.12.2019

    Dass die sich um die Sachsen kümmern .....
    Aber das wird es nicht werden , da sind denen zu sehr die Hände gebunden …
    Und der Dirk Neubauer saß gestern in der Phönix-Runde , war sehr interessant und sehr ´gemütlich` und ruhig …
    Nur der Westfrau Annke Plättner hat diese Diskussion wieder nicht so richtig gepaßt , die weiß ´nicht` über den Osten und die haßt auch den =sten wie auch eine Frau Maischberger

  • 4
    11
    Hankman
    20.12.2019

    @ralf66: Ach, warum so pessimistisch? Ist doch mal ein neuer Ansatz. Die CDU ist in Sachsen seit 1990 an der Macht - viele Jahre davon mit wechselnden Partnern. Mal sehen, wie es in dieser neuen Konstellation läuft. Geben wir ihr doch eine Chance. Ich denke, SPD und Grüne bringen natürlich ihre Vorstellungen in die Koalition ein und versuchen, einen Teil ihrer Ziele umzusetzen. Dass sie aber der CDU ihren Stempel aufdrücken, glaube ich nicht. Die Union ist selbstbewusst genug. Ich bin allerdings froh, dass sie nicht mehr allein regiert - Alleinherrschaften sind auf die Dauer nicht gut.

    Ach, und @MisterS: Sie entwerfen da ein Weltuntergangsszenario, das den Zeugen Jehovas alle Ehre machen würde. Derlei war bisher nicht zu beobachten - und ich bin zuversichtlich, dass es auch diesmal nichts wird mit dem Untergang. Ach, und in Berlin regiert Schwarz-Rot, nicht Rot-Grün, der Querverweis passt also nicht so ganz, finde ich.

  • 10
    6
    ralf66
    20.12.2019

    Rot-Grün ist ja auch dabei, die werden versuchen und es wird ihnen bestimmt gelingen der CDU ihren Stempel aufzudrücken, der Ministerpräsident fährt bisschen durch das Land, sonst wird da weiter nicht viel los gehen.

  • 7
    6
    Tauchsieder
    20.12.2019

    Ihre Äußerungen kommen mir eher wie ein Wunschzettel für den Weihnachtsmann vor "OlafF".

  • 10
    2
    OlafF
    20.12.2019

    Die Regierungskoalition ist ein Kompromiss und gerade die beteiligten Minderheiten, müssen sich bewusst sein, dass es nun um die gemeinsame Sache und nicht um ideologische Schranken gehen muss. Nicht das Parteibuch, sondern die zu bewältigenden Aufgaben und deren Lösung müssen nun im Mittelpunkt stehen. Die Umgestaltung der Wirtschaft des Verkehrs und der Infrastruktur muss trotzdem irgendwie finanziert werden. Wenn Politik erreicht, dass durch gezielte kommunale Maßnahmen die Städte und Gemeinden schöner, sicherer und lebenswerter gemacht werden können, dann steigt die Akzeptanz.
    Entscheidungen und Verantwortung über Konzepte müssen für die Bewohner und von den Bewohnern vor Ort und nicht allein von Zentralregierungen getroffen werden. Diese können diese bestenfalls aufeinander abstimmen. Wenn die Menschen selbst entscheiden und z.B. am eigenen Leibe spüren, wie verkehrsberuhigte, grüne und Rundum-die Uhr-Anbindung die Städte lebenswerter macht, nehmen sie eher in Kauf ihre Gewohnheiten zu ändern. Natürlich sind dann Pendler gezwungen an der Stadtgrenze umzusteigen, aber kommen entspannt und ohne Stau an, und schließlich ist es ein Recht der Bewohner darüber zu entscheiden. Für die Lebensqualität auf dem Land und in den Kleinstädten kann umgekehrt genau soviel getan werden. Flächendeckender Breitbandausbau sollte dazu führen, dass der ländliche Raum nicht abgekoppelt wird. Hier wird der Individualverkehr noch lange Zeit dominieren. Der bessere Zusammenhalt und die ausgeprägtere Vereinskultur muss dort unbedingt erhalten bleiben.

  • 16
    6
    Dorpat
    20.12.2019

    Die Erwartungen sind sehr berechenbar und entsprechen dem Koalitionsvertrag bzw. der täglichen erzieherischen Berichterstattung.
    Der "Aktivist" macht sich Gedanken über Klimaziele und Rechtsextremismus.
    Der explodierende Linksextremismus in Leipzig, mit Schäden im zweistelligen Millionenbereich, der irritiert hier niemanden.
    Allein für diesen Satz erwarte ich mindestens 15 negative Daumen :)

    Ich frage mich, wer diesen Block aus einem Guß so schön vorbereitet hat?

    Da gibt es nicht überraschendes oder kritisches.

    Erinnert mich an Freie Presse Mai 1989.

  • 10
    2
    saxon1965
    20.12.2019

    Da hat die Redaktion versucht die hauptsächlichsten Wünsche abzubilden. Natürlich kann das nicht repräsentativ sein. Welche Gewichtung man hat, ist ohnehin bei Jedem unterschiedlich.
    Nun kann man trefflich streiten ob die Pflege im Alter wichtiger ist oder der Schutz unseres Klimas. Leider stellt kaum Jemand die Frage nach dem WARUM funktioniert dies alles so, mehr oder weniger schlecht?
    Die Politik ist im System gefangen und wird dieses eher nicht ändern, denn sie glauben daran bzw. leben davon. Aber wir Bürger, wir müssten doch langsam begreifen, dass solange es um private Gewinnerwirtschaftung und stetiges Wirtschaftswachstum geht, auf der anderen Seite dafür bezahlt werden muss.
    Es wird bezahlt mit Ausbeutung, Umwelt- und Erdvernichtung, mit Menschenleben (Kriege) u. s. w., damit das System am Laufen gehalten werden kann.
    "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."

  • 12
    21
    cn3boj00
    19.12.2019

    Welche Probleme haben Sie denn, @OmaundOpa? Altersarmut? Müssen Sie zur Tafel? Pflegenotstand? Oder ist das Fleisch im Discounter zu teuer? Oder können Sie sich das Benzin nicht mehr leisten um in einen Einkaufstempel zu fahren? Ihre Probleme würden mich wirklich mal interessieren.

  • 20
    11
    MisterS
    19.12.2019

    Da Rot Grün dabei ist erwarte ich nicht viel. Wirtschaftlicher Niedergang, steigende finanzielle Belastungen der Bürger, weitere Verschlechterung der Infrastruktur in den Kommunen, Verschlechterungen im Gesundheitswesen und Pflege, Gängelei und propagandistische Beeinflussung der Bürger. Man braucht nur nach Berlin zu schauen. Die Koalition steht von Beginn an kurz vorm Ende.

  • 33
    21
    OmaundOpa
    19.12.2019

    So so, klare Kante gegen alle die diese Werte bekämpfen sagt der "Aktivist" aus Zwickau. Ich denke, wir haben alle andere Probleme...