Weder Konzerte noch Feiern: Leiser Advent in den Kirchen

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Dresden (dpa/sn) - Sachsens Christen müssen aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Corona-Pandemie erneut auf viele Traditionen der Vorweihnachtszeit verzichten. Zum zweiten Mal nach 2020 seien in der Adventszeit, die an diesem Sonntag beginnt, keine Adventskonzerte, -feiern und -nachmittage oder Kirchenmusik möglich, teilte die Evangelische Landeskirche Sachsens am Donnerstag in Dresden mit.

Gottesdienste könnten unter strengen Regeln stattfinden. Das Landeskirchenamt empfiehlt eine Testpflicht oder 3G (geimpft, genesen, negativ getestet) sowie Mindestabstände und FFP2-Maskenpflicht.

Angesichts der Corona-Lage in den Regionen gibt es in einigen Gemeinden den Angaben nach keinen Gottesdienst am 1. Advent. Sie öffneten ihre Kirchen «zum persönlichen Besuch und zur adventlichen Besinnung». Es gebe Ansprechpartner für die Seelsorge. Landesbischof Tobias Bilz ist für die Christen während der Adventszeit in digitalen Abendgebeten präsent, die jeweils montags und freitags auf Youtube und Facebook mitgefeiert werden können.

Eine musikalische Vesper am Vorabend des ersten Advent sowie Gottesdienste an den Adventssonntagen gibt es im Dom zu Meißen. Die Leipziger Thomaskirche plant zwei Gottesdienste und eine Andacht zum Auftakt sowie am zweiten Advent.

Die Dresdner Frauenkirche öffnet an den Adventssonntagen zwischen zwei Gottesdiensten, wobei jeweils Kontaktdaten digital per Pass4all und Luca oder schriftlich per ausgefüllter Karte erfasst werden. Die benachbarte Kreuzkirche bittet um vorige Anmeldung für die Gottesdienste im Advent. Die Chemnitzer St.-Petri-Schlosskirche eröffnet die Adventszeit mit einem Familiengottesdienst und Krippen-Vernissage.