Weniger Sachsen leben von Leistungen zur Mindestsicherung

Kamenz (dpa/sn) - Die Zahl der Sachsen, die Leistungen zur sozialen Mindestsicherung erhalten, ist gesunken. Wie das Statistische Landesamt Sachsen am Freitag mitteilte, lebten Ende 2018 in Sachsen 327 263 Menschen von Leistungen zur Grundsicherung des Lebensunterhalts. Das sind 8,3 Prozent weniger als Ende 2017.

Damit hielt der Abwärtstrend an: Im Dezember 2005 bezogen laut Statistischem Landesamt noch 13,4 Prozent der Sachsen Mindestsicherungsleistungen wie Hartz IV, Sozialgeld oder Asylbewerberleistungen. Ende 2018 waren es 8 Prozent der Bevölkerung. Bundesweit bezogen 8,7 Prozent der Menschen soziale Mindestsicherungsleistungen.

In Sachsen waren Ende 2018 in den kreisfreien Städten (10,3 Prozent) deutlich mehr Menschen auf die Leistungen angewiesen, als in den Landkreisen (6,8 Prozent). Eine Ausnahme bildete der Landkreis Görlitz, wo Ende vergangenen Jahres 9,6 Prozent der Bevölkerung Leistungen zur Mindestsicherung bezogen - in Dresden waren es zum gleichen Zeitpunkt 8,7 Prozent.

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