Zahl der Nichtschwimmer im Grundschulalter gestiegen

Dresden (dpa/sn) - Die AfD hat mehr Schwimmunterricht für Schüler gefordert. «Die Anzahl der Nichtschwimmer an sächsischen Schulen ist weiter gestiegen. In Dresden waren es 2014 lediglich 372. Inzwischen sind es 654», erklärte der Abgeordnete Rolf Weigand nach Auswertung einer Kleinen Anfrage im Landtag. Der in Klasse 2 integrierte Schwimmunterricht reiche in seinem Umfang bei vielen Schülern nicht aus. Deshalb sollte CDU-Kultusminister Christian Piwarz prüfen lassen, ob sich der Unterricht zeitlich ausdehnen lässt. Effektiv hätten die Nichtschwimmer meist nur ein halbes Jahr Zeit, um das Schwimmen zu erlernen. «Das ist für Anfänger zu wenig. Sie bräuchten meiner Meinung nach ein Jahr lang jede Woche Schwimmunterricht.»

Nach einer vom Kultusministerium vorgelegten Statistik kamen im Bereich des Regionalschulamtes Bautzen auf 4463 Zweitklässler 309 Nichtschwimmer. Das entspricht einer Quote von 6,9 Prozent. In Raum Chemnitz sind es rund 9,8 Prozent. In Dresden sind es 7,1, in Leipzig 11 und in Zwickau 9,7 Prozent.

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