Bausparen mit Riester lohnt sich immer noch

Zeitschrift "Finanztest" hat Verträge von allen Bausparkassen untersucht

Auf dem Weg zu den eigenen vier Wänden ist ein Riester-Bausparvertrag noch immer die beste Investition. Zu diesem Fazit gelangen die Experten der Zeitschrift "Finanztest" in ihrer November-Ausgabe. "Wenn Sie in einigen Jahren ein Eigenheim bauen oder kaufen möchten, ist ein Riester-Bausparvertrag erste Wahl", sagt Jörg Sahr von "Finanztest".

Demnach bietet das Riester-Bausparen zwei große Vorteile. Zum einen profitieren Kunden von einer staatlichen Förderung. Zum anderen sichern sie einen Teil der Finanzierung gegen steigende Zinsen ab. Der Zinssatz von meist 2,0 bis 2,5 Prozent sei in den Verträgen garantiert. "Keine andere Sparform bietet diese Sicherheit."

Allerdings: Wirklich lohnen wird sich das Riester-Bausparen erst dann, wenn auch die Zinsen steigen. Nur in diesem Fall wäre das Bauspardarlehen günstiger als ein herkömmliches Bankdarlehen. Unterm Strich müsse das Zinsniveau in den nächsten Jahren um mindestens ein bis zwei Prozent steigen, so Sahr.

Allerdings lohnt ein Vertragsabschluss nur, wenn Kunden wirklich mittel- bis langfristig ein Eigenheim besitzen wollen. "Die Zeiten, in denen sich Bausparen auch als reine Geldanlage lohnte, sind endgültig vorbei." Denn die meisten Bausparkassen zahlen auf das Guthaben gerade noch kümmerliche 0,1 Prozent Zinsen im Jahr. Dafür werden aber Abschlussgebühren und zum Teil auch Jahresgebühren fällig.

Für ihren Vergleich hat Finanztest alle deutschen Bausparkassen um drei Modellrechnungen mit dem jeweils günstigsten Riester-Tarif und der optimalen Sparsumme gebeten. Am meisten überzeugte der Anbieter Schwäbisch Hall, der in den drei Modellfällen zweimal den ersten und einmal den zweiten Platz belegt. LBS Ost, Deutsche Bank Bauspar und LBS Saar schafften es in jeweils zwei Modellfällen unter die Top 3.

Mehr zu den Ergebnissen finden Sie unter www.test.de/riester-bausparen

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