Berufsstarter erhalten Sozialversicherungsausweis

Der Sozialversicherungsausweis ist ebenso wichtig wie der Personalausweis. Damit die Beiträge für die spätere Rente richtig erfasst werden, müssen alle persönlichen Daten stimmen. Gerade Berufsanfänger sollten daher alle Angaben prüfen.

Berlin (dpa/tmn) - Viele Jugendliche starten in diesen Wochen in ihr Berufsleben und erhalten mit der Aufnahme ihrer ersten Beschäftigung einen Sozialversicherungsausweis. Aus diesem geht der zuständige Rentenversicherungsträger hervor.

Das Dokument enthält den Vor- und Nachnamen, gegebenfalls den Geburtsnamen, und in der Versicherungsnummer das Geburtsdatum. Diese persönlichen Daten sollten Berufsanfänger genau überprüfen. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin. Denn nur wenn alle Angaben stimmen, werden die Beiträge für die spätere Rente auch von Anfang an richtig verbucht. Sollten Daten nicht korrekt sein, ist umgehend eine Berichtigung mit einem entsprechenden Nachweis zu beantragen.

Seit Januar 2017 werden die persönlichen Daten auch als QR-Code auf den Ausweis gedruckt. Dieser Code lässt sich mit einem Smartphone einscannen. Alte Ausweise behalten ihre Gültigkeit.

Der Sozialversicherungsausweis ist ebenso sorgfältig zu behandeln wie der Personalausweis. Bei jedem Beschäftigungsbeginn oder wenn eine Sozialleistung (zum Beispiel Arbeitslosengeld) beantragt wird, benötigt man den Ausweis zum Nachweis der Versicherungsnummer. Geht er verloren, wird beschädigt oder ändern sich die personenbezogenen Daten, kann der Beschäftigte einen neuen Ausweis anfordern.

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