Serie-A-Aufsteiger Parma muss vor dem Sportgericht erscheinen

Der italienische Fußballklub Parma Calcio, der am Ende der letzten Saison den Aufstieg in die Serie A geschafft hat, muss sich wegen des Vorwurfs der Spielmanipulation vor einem Sportgericht verantworten. Dies berichtete der Staatsanwalt des italienischen Fußballverbandes FIGC, Giuseppe Pecoraro.

Sollte der Klub verurteilt werden, ist Parmas Aufstieg in die Topliga gefährdet. Pecoraro ermittelte zuletzt um Vorgänge rund um das letzte Serie-B-Spiel Parmas bei Spezia Calcio (2:0) und den Verdacht der Spielmanipulation.

Zwei Parma-Spielern wird vorgeworfen, zwei Spezia-Profis per SMS beeinflusst zu haben. Der Klub Parma Calcio 1913 versicherte, dass das Spiel korrekt verlaufen sei. Drei Jahre nach dem Abstieg und der Neugründung ist Parma in die höchste Spielklasse aufgestiegen.

2015 in der 4. Liga gestartet, hatte der ehemalige UEFA-Cup-Sieger mit dem 2:0 bei La Spezia den Durchmarsch perfekt gemacht. Spezia-Fans hatten die eigenen Spieler nach Schlusspfiff wegen deren schlechter Leistung beschimpft. Unter anderem hatte der ehemalige Parma-Profi Alberto Gilardino einen Elfmeter für Spezia weit übers Tor geschossen.

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