Auerbacher Museum informiert über das Schicksal Isidor Goldbergs

Er war einst Stadtverordneter und Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde Plauen: Isidor Goldberg. Der promovierte Jurist kämpfte schon vor der Nazizeit in Deutschland gegen Antisemitismus. Vor Hitler flüchtete er mit seiner Familie zunächst nach Frankreich, wurde von dort aus aber deportiert und ermordet. Anhand einer Wanderausstellung über Goldberg will das Auerbacher Museum Einblick in jüdisches Leben im Vogtland geben. Die Sonderschau wird vom Kreisverband Vogtland der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten zur Verfügung gestellt. Sie ist seit 8. September eröffnet und dauert bis 11. Oktober. Nach telefonischer Anmeldung kann sie dienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden. Kontakt: 03744 825151. (suki)

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