Auerbachs Innenstadt soll attraktiver werden

Mit mehr Grün, neuen Sitzmöbeln und Spiel- geräten will die Kommune das Zentrum aufhübschen. Dabei setzt man auch auf die Gewerbetreibenden.

Auerbach.

In den nächsten Monaten sollen Ideen gesammelt werden, die ab Frühjahr umgesetzt werden könnten: Stadtverwaltung und Stadtmarketing-Verein Wia planen eine gemeinsame Offensive, um Auerbachs Stadtzentrum attraktiver zu machen. Darüber haben jetzt Bauamtsleiter Patrick Zschiesche und City-Manager Uwe Prenzel informiert. Erklärtes Ziel ist es, Verweildauer und Qualität des Aufenthalts in der Innenstadt zu erhöhen.

Ein Manko, das man dabei abstellen will, ist laut Zschiesche das "fehlende Grün" in der Nicolaistraße. Optimal wäre aus seiner Sicht eine Kombination von Blumenrabatten und ähnlichem mit Sitzgelegenheiten. Für solche "Ruheinseln" gebe es in verschiedenen Städten schon gelungene Lösungen, in Hof ebenso wie in Kamenz oder Bautzen. Da könne man sich einiges abschauen. Prenzel und Zschiesche verweisen zum Beispiel auf die Sitzgruppen aus Euro-Paletten, die beim ersten Auerbacher Streetfood-Festival auf dem Neumarkt sehr gut angenommen worden sind.


Auch deutlich mehr Spielgeräte als bisher sollen nach den Vorstellungen von Stadtverwaltung und Wia in der Innenstadt aufgestellt werden - auch wenn die Vorschriften in puncto Sicherheit dafür sehr hoch seien. Bisher gibt es nur zwei ältere und kleine Geräte auf dem Neumarkt, ein neu aufgestelltes gegenüber der Nicolaipassage musste kürzlich eben wegen dieser Auflagen entfernt werden.

Neu "möblieren" wollen die Verantwortlichen vor allem solche Ecken, die bisher kahl und leer sind - etwa vor der Merkur-Bank oder entlang der ehemaligen AWG-Fassade an der Nicolaistraße. Dort würden dann allerdings auch einige Parkplätze wegfallen, sagt Zschiesche. Bei der Neugestaltung setzt man auch auf die Unternehmen, die per Sondernutzung die Außenflächen vor ihren Geschäften beleben könnten. Möglich seien auch "Pflegepatenschaften" für städtische Blumen. Ideal wäre es laut Zschiesche, wenn pro von der Stadt investiertem Euro die Unternehmer ihrerseits 50 Cent ausgeben würden, um das Zentrum schöner zu machen. Er spricht von einem "fünfstelligen Betrag", den die Kommune ausgeben würde, Fördermittel aus dem Stadtumbau-Programm könnten genutzt werden.

Wer Vorschläge zur Innenstadtgestaltung hat, kann sich an Patrick Zschiesche (Telefonnummer 03744 825126) oder Uwe Prenzel (Ruf 01755831806) wenden, per E-Mail an patrick.zschiesche@stadt-auerbach.de oder uwe.prenzel@wia-stadtmarketing.de.

Bewertung des Artikels: Ø 4.5 Sterne bei 2 Bewertungen
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...