Awoteria gewinnt in Krise neue Kunden

Anderenorts haben in der Coronakrise Caterer die Versorgung von Kitas eingestellt. Nicht so der Awo-Menüservice. Die Auerbacher Großküche beliefert auch unter Pandemiebedingungen Pflegeheime, Kindereinrichtungen und Haushalte.

Auerbach.

Seit Mitte März war die Awoteria geschlossen. Doch seit Dienstag hält das zum Awo-Menüservice gehörende Bistro an der Auerbacher Eisenbahnstraße wieder sein bei Senioren und Handwerkern beliebtes Mittagsangebot bereit. Danny Petzold, der den Bereich beim Awo-Kreisverband Vogtland leitet, ist zuversichtlich, dass die Gäste die Awoteria bald wieder wie gewohnt besuchen. Zum Auftakt bildete sich schon mal eine Schlange.

Etwa 4000 Mittagessen verlassen normalerweise täglich die Awo-Großküche in Auerbach. Ein Team von 65 Mitarbeitern, davon 15 in der Küche, sorgt mit 30 Kleintransportern dafür, dass die Menüs zu den Abnehmern in Alten- und Pflegeheimen, Kindereinrichtungen, Betrieben oder Privathaushalten im Vogtland gelangen.

"Mit den Coronabeschränkungen fielen auch bei uns schlagartig Bestellungen weg", sagt Petzold. Allein bei Kitas und Schulen summierte sich das anfangs auf 1300 Essen. Zum Glück stieg mit der Notbetreuung in Kitas und Horten die Nachfrage wieder. Obendrein konnte der Awo-Menüservice dort einspringen, wo andere Anbieter kurzfristig die Versorgung einstellten, beispielsweise in Falkenstein. "Wir hoffen natürlich, dass sich das auch langfristig auf die Zahl unserer Kunden auswirkt", sagt Petzold. Die positive Resonanz auf das Angebot aus Auerbach stimme ihn zuversichtlich.

Auch Privathaushalte hätten in der Zeit der Kontaktbeschränkungen vermehrt auf das Angebot des Menüservice mit der Lieferung frei Haus zurückgegriffen. "Davon sind etliche Rentner auf den Geschmack gekommen und wollen nun regelmäßig bei uns bestellen", freut sich Danny Petzold.

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