Bergener Straße ist freigegeben

Nach anderthalb Jahren Bauzeit können Anwohner und Fahrzeuglenker auf-atmen: Seit gestern rollt der Verkehr auf der Kreisstraße in Werda wieder.

Werda.

Das Band ist durchschnitten: Mit einer feierlichen Zeremonie und im Beisein aller Beteiligten konnte am frühen Mittwochnachmittag die Bergener Straße in Werda wieder ihrer Bestimmung übergeben werden. Anderthalb Jahre hatte die grundhafte Sanierung gedauert - und genauso lange die notwendige Vollsperrung.

"Es war eine unspektakuläre Baumaßnahme", schaute Werdas Bürgermeisterin Carmen Reiher (CDU) erleichtert zurück. Unspektakulär heißt: Bei der Verwaltung seien keinerlei Beschwerden eingegangen. Noch dazu gelang es den Kooperationspartnern Gemeinde, Vogtlandkreis und Zweckverband Wasser/Abwasser Vogtland (Zwav), früher als veranschlagt fertig zu werden. "Ursprünglich war die Freigabe Ende September geplant", sagte Carmen Reiher. Allerdings seien die Bautrupps bereits voriges Jahr besser vorangekommen als gedacht.


Auch finanziell bewegt sich das Gemeinschaftsprojekt im gesteckten Rahmen. Gut 1,6 Millionen Euro waren für den Straßenbau samt Gehweg, neuer Straßenbeleuchtung und Regenrückhaltebecken veranschlagt worden. Die Förderung seitens des Freistaates bewegte sich zwischen 70 und 80 Prozent. Für zwei Teilmaßnahmen zeichnete die Gemeinde verantwortlich: etwa 215.000 Euro kostete der einseitige Gehweg, rund 91.000 Euro die Beleuchtung.

Der Vogtlandkreis erneuerte den Straßenkörper. Parallel dazu verlegte der Zwav einen Mischwasserkanal und tauschte die alte Trinkwasserleitung gegen eine neue aus. Unter dessen Regie entstand im ersten von insgesamt drei Bauabschnitt das Regenrückhaltebecken.

Angesichts der Buckelpiste ohne Fußweg und aufgrund der fehlenden Oberflächenwasser-Ableitung war die Bergener Straße nicht länger tragbar. In den vergangenen Jahren sei es "ein fürchterliches Fahren" gewesen, sagte Carmen Reiher. "Jetzt haben wir eine weitere Straße, die in sehr gutem Zustand ist." Auf 700 Metern wurde die Fahrbahn geglättet, also bis in Höhe des stillgelegten Bergener Bahnhofs. Dort trifft sie auf die Poppengrüner Straße.

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