Eigentümer verlangt über 200.000 Euro für Kinderheimbrache

Sie ist ein Schandfleck im Stadtbild von Rodewisch: die Brache, links am Ortsausgang an der B 169 Richtung Auerbach. Bis Anfang der 1990er-Jahre war dort laut Kerstin Schöniger ein Kinderheim untergebracht. Jahre später verkaufte der Landkreis die Immobilie an einen Privatmann aus den alten Bundesländern. Der Bürgermeisterin (CDU) ist der Schandfleck schon länger ein Dorn im Auge, weshalb die Verwaltung sie kaufen und abreißen will. "Die Verhandlungen mit dem Eigentümer sind schwierig", sagt Schöniger. Im Raum stünde eine Forderung von über 200.000 Euro. Laut Schöniger ist das "unrealistisch" für diese Ruine, zu der ein Grundstück von rund 9000 Quadratmetern zählt. Das Areal ist Teil eines fest definierten Stadtumbaugebietes, was als Voraussetzung für mögliche Fördermittel gilt.

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