Entscheidung zu Funkmast im Rat vertagt

Es sollen erst Gespräche mit Telekom stattfinden

Auerbach.

Der Stadtrat Auerbach hat am Montag eine Entscheidung zum Bauantrag für die Errichtung eines Mobilfunkmastes an der Badstraße verweigert. Auf Antrag der CDU-Fraktion wurde der Beschluss für das gemeindliche Einvernehmen dazu von der Tagesordnung genommen. Die Entscheidung fiel bei drei Gegenstimmen und zwei Stimmenthaltungen mehrheitlich. An die Stadtverwaltung ging der Auftrag, mit dem Bauherrn, der Telekom beziehungsweise der zur Firmengruppe gehörenden Deutschen Funkturm GmbH, eine Informationsveranstaltung zu organisieren. Der zuständige Ressortleiter in der Stadtverwaltung, Patrick Zschiesche, sagte daraufhin am gestrigen Dienstag, dass der Termin bis spätestens 11. Juni stattfinden soll, die Stadt dabei aber nur als Ausrichter beziehungsweise Moderator zur Verfügung stünde.

Laut Stadtverwaltung stünde baurechtlich dem Bauantrag im Moment nichts entgegen. Doch das Projekt ist umstritten: Anwohner wollen die Anlage am geplanten Standort verhindern, seit die Pläne vor über einem Jahr bekannt geworden waren. Im konkreten Beteiligungsverfahren der Unteren Bauaufsichtsbehörde hätten laut Beschlussvorlage sämtliche Grundstücksnachbarn ihr Einverständnis demzufolge verweigert.

Auf Unverständnis in der Stadtverwaltung stößt zudem, dass mittlerweile insgesamt vier neue Mobilfunkmasten in Brunn Schnarrtanne und Beerheide zur Diskussion stünden und sich die Mobilfunkbetreiber offensichtlich untereinander nicht abstimmen. (suki)


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