Fehler auf dem Ehrenmal

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Die Inschrift der Gedenkstätte der ermordeten Antifaschisten auf dem Falkensteiner Friedhof weist zwei Fehler auf - darauf hat CDU-Stadtrat und Heimathistoriker Andreas Rößler bei der jüngsten Ratssitzung in Falkenstein hingewiesen. Anders als dort aufgeführt, sei Paul Popp nämlich nicht 1934, sondern 1935 zu Tode gekommen. Noch schlimmer sei jedoch der zweite Fehler: Auf dem Stein ist der Name von Oskar Hölzel falsch geschrieben, nämlich als Oskar Hötzel. Das Ehrenmal wurde 1947 errichtet, alle vier hier genannten Nazi-Opfer waren Kommunisten. Seit 2013 erinnern sogenannte Stolpersteine (mit korrekten Daten) vor ihren ehemaligen Wohnstätten an die Toten. Rößler wies auf die Fehler hin, weil die Anlage im Zusammenhang mit der Aufstellung der Gedenkstele für den "Oskar Schindler des Vogtlandes" Alfred Roßner (1906 bis 1943) neu gestaltet wird. Dies sei eine gute Gelegenheit, die Fehler zu beheben. Dies sieht Bürgermeister Marco Siegemund (CDU) genauso: Man werde die Inschrift ändern lassen, versicherte er. (bap )

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