Grippe: Neuer Impfstoff in zwei Wochen

Dosen aus EU-Ausland sollen Engpass im Vogtland beenden

Plauen/Leipzig.

Der erwartete Grippeschutzimpfstoff aus dem EU-Ausland soll den Versorgungsmangel im Vogtland beenden. Ärzte in Plauen und der Region mussten Patienten zuletzt ohne die gewünschte Impfdosis nach Hause schicken. In zwei bis drei Wochen trifft die bestellte Charge für Sachsen ein, sagte gestern Kathrin Quellmalz, Sprecherin des Sächsischen Apothekerverbandes. Der Impfstoff werde gleichmäßig an alle Apotheken und Ärzte verteilt, die vorbestellt hatten. Der Bedarf wurde zuvor noch einmal von den Apotheken erfasst. Nur noch vereinzelt habe es zuletzt Impfstoff-Reserven gegeben.

Der Apothekerverband geht davon aus, dass in den vergangenen zwei bis drei Wochen sachsenweit so gut wie keine Impfungen mehr möglich waren. Schon im November hatten Pharma-Unternehmen den Abverkauf ihres Impfstoffes gemeldet. Noch vor Ablauf des Monats war es zu einem Mangel der Versorgung gekommen. Vor zwei Wochen gab der Freistaat grünes Licht für die Einführung von Impfstoff aus dem Ausland. Die Qualität des Impfstoffes ist garantiert, betonte der Apothekerverband. Das Paul-Ehrlich-Institut, das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, hat bereits die für Sachsen bestimmte Charge überprüft.

In dieser Saison wurden dem Gesundheitsamt in Plauen zwei Influenza-Erkrankungen im Kreis gemeldet. Mit der Welle wird für Anfang des neuen Jahres gerechnet. Die Impfaktion des Gesundheitsamtes lief bis Ende November. (nij)

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