Herwart und Friederike machen Arbeit

Die Aufarbeitung des Schadholzes, das durch die Stürme Herwart im Oktober 2017 und Friederike vom Januar dieses Jahres in den Wäldern der Region entstanden sind, hat der Staatsbetrieb Sachsenforst im 20.000 Hektar umfassenden Revier Eibenstock fast beendet. Die schlimmsten Schäden gab es im Vogtland im Revier Grünheide sowie im Erzgebirge um Wildenthal und Johanngeorgenstadt. Laut Pressesprecherin Christin Leuschner fielen rund 70.000 Festmeter Schadholz an. "Meist betraf es Einzelbrüche, die nicht so gut zugänglich waren", berichtet sie. Forstunternehmen wie die Firma HDR Preuß aus Muldenhammer (Foto) arbeiteten das Bruchholz auf. Wegen der unplanmäßigen Aufarbeitung konnten viele reguläre Pflegemaßnahmen im Forstrevier in diesem Jahr nicht erledigt werden. Bis jetzt noch nicht abzusehen ist, wie die Neuanpflanzungen von April und Mai diesen Jahres die lange Trockenheit verkraftet haben. Auf 150 Hektar wurden vor allem junge Weißtannen und Rotbuchen angepflanzt. (ike)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...