Im Lockdown wird mit Reisen gelockt

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Busunternehmer bringt Katalog unter die Leute

Rodewisch.

Busunternehmer Tino Dutzky kann es kaum erwarten, dass der Reiseverkehr wieder rollt. Noch muss er sich gedulden. Doch der Kompass des Geschäftsführers der Göltzschtal-Verkehrs GmbH (GVG) ist längst auf einen Neustart ausgerichtet. Die Kataloge mit den Tourismus-Programmen sind gedruckt und werden bereits unter die Leute gebracht. Seit einigen Jahren bringt der Rodewischer zusammen mit dem Reichenbacher Reiseanbieter Gerlach sowie Heroldsreisen Klingenthal den gemeinsamen Katalog Vogtland-Reisen heraus.

Die Saison von Göltzschtalreisen beginnt normalerweise Ende März/Anfang April. Die Busfahrer steuern überwiegend Deutschland, Österreich und Italien an. Aufgrund der Pandemie spürt der Geschäftsmann die Zurückhaltung der Kunden bei der Frühbuchung deutlich. "Im Vergleich zum Vorjahr liegen wir da bei 30 Prozent." Sonst liege man zu diesem Zeitpunkt bei 70 bis 80 Prozent. Wegen der unsicheren Lage kommt der Bus-Reiseveranstalter der potenziellen Kundschaft entgegen. "Bei uns läuft derzeit alles ohne Anzahlungen." Auch Stornierungskosten fallen bis auf Weiteres nicht an. Man wolle das so lange beibehalten, bis fest steht, dass Reisen wieder unter gewohnten Bedingungen stattfinden können.

Seit der Neustrukturierung des vogtländischen Nahverkehrs im Herbst 2019 musste sich das Unternehmen neu aufstellen. Mit dem Regionalverkehr Westsachsen fand man als Subunternehmen einen neuen Geschäftspartner. "Wir sind für den gesamten Stadtverkehr in Wilkau-Haßlau allein verantwortlich." Ein weiteres Standbein sind Fahrten für die Diakonie, verriet Dutzky. "Da befördern wir unsere Fahrgäste zu den Werkstätten." Derzeit weggebrochen sind Fahrten mit Grundschülern zum Schwimmunterricht ebenso wie für den Waldpark Grünheide. Dort ist die GVG auch Vereinsmitglied.

Insgesamt 15 Busse gehören zum Fuhrpark. Alle Kollegen in der Werkstatt können auch Busse lenken - das Team ist flexibel. 20 Mitarbeiter sind im Unternehmen beschäftigt. Neben dem Werkstattbetrieb mit TÜV-Stützpunkt für Lkw und Busse gibt es im 30.000 Quadratmeter großen Verkehrshof an der Bachstraße unter anderem viele Wohnmobil-Stellplätze. (tv)

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    0
    kopfschuettler1
    02.02.2021

    Weiter so, Herr Dutzky! Es geht auch ohne VVV! Da fahren eh nur noch leere Busse durch die Gegend!