Rebesgrüns Ortschaftsrat will Netz aus Wanderwegen knüpfen

Am neuen Ortszentrum wird noch gebaut. Zufriedengeben wollen sich die Rebesgrüner damit nicht. Sie haben neue Pläne.

Rebesgrün.

Stefan Fischer bleibt Ortsvorsteher von Rebesgrün. Der 63 Jahre alte Lehrer, der das Ehrenamt bereits in den zurückliegenden fünf Jahren innehatte, ist in der konstituierenden Sitzung des Ortschaftsrates am Montag in geheimer Wahl mehrheitlich erneut in das Amt gewählt worden. Fischer war der einzige Bewerber.

Zuvor hatte Auerbachs Oberbürgermeister Manfred Deckert (parteilos) die acht Ortschaftsräte verpflichtet. "Die Zusammenarbeit zwischen Ortschaftsrat und Stadt hat sich positiv entwickelt", kommentierte er das Verhältnis, das "anfänglich von gegenseitigem Beäugen geprägt war", wie sich der OB erinnerte. Die Wahl des Vize-Ortsvorstehers und des Schriftführers wurde auf die nächste Sitzungen vertagt. Weil mit Fischers Wahl zum Ortsvorsteher ein Sitz im Rat freigeworden ist, soll die bis dahin feststehende Ersatzkandidatin einbezogen werden.


Zu den Vorhaben, die der Ortschaftsrat in den kommenden fünf Jahren in Angriff nehmen will, gehört die Vollendung des Ortskernes zwischen neuem Feuerwehrgerätehaus und Kindergarten. Voraussichtlich noch dieses Jahr soll die Gestaltung der Freiflächen abgeschlossen werden, kündigte Stefan Fischer an. Im nächsten Jahr, so die Hoffnung, werde dann in punkto Parkplatz-Bau an der Fest- und Turnhalle etwas geschehen. Das zumindest ist Fischers Erkenntnis aus Gesprächen mit Verantwortlichen im Auerbacher Rathaus, über die er in der Sitzung informierte.

Konzeptionelle Vorarbeit erfordert ein weiteres Vorhaben auf der Liste des Ortschaftsrates: Das Ausweisen und Anlegen von Wanderwegen für Rebesgrün. Bislang sei man diesbezüglich noch nicht weiter gekommen, wurde bedauert. Nun wollen die Rebesgrüner Vorschläge von Wolfgang Thieme prüfen und gegebenenfalls umsetzen. Frank Heckel, ein neuer Ortschaftsrat und Vorsitzender des Wasserturm-Vereins, steht Thiemes Idee von einem historischen Themenweg aufgeschlossen gegenüber. "Der Wasserturm als Wahrzeichen unseres Ortes sollte dabei eine Rolle spielen", sagte er. In Bezug auf Radwege in und um Rebesgrün will der Ortschaftsrat zunächst Verantwortliche der Stadtverwaltung einladen, um einen Überblick zu erhalten, welche Pläne die Stadt verfolgt.

Es seien die Rebesgrüner Vereine, die das Leben in der Auerbacher Ortschaft prägten, lobte Ortsvorsteher Fischer, als er in der Sitzung einen Überblick über die Veranstaltungen der nächsten Monate gab: Am 31. August richtet der Wasserturm-Verein ein Sommerfest der Vereine aus. Eine Woche später, am 7. September, feiert der Heimatverein sein 20-jähriges Bestehen. Tags darauf kann der Wasserturm anlässlich des Tages des offenen Denkmals besichtigt werden. Mit der Kirmes im Oktober und Adventsveranstaltungen geht der Veranstaltungsplan weiter.

www.rebesgruen.de

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