Treuen: Polizei beobachtet Belästiger

"Gefährder-Ansprache" soll Einsicht bewirken

Treuen.

Für viel Aufsehen sorgte in sozialen Netzwerken ein Beitrag, in dem vor einem weißen Auto gewarnt wurde, dessen Fahrer in Treuen minderjährige Mädchen mit "mit Sprüchen und sexuellen Andeutungen" belästigen haben soll. Allein auf Facebook wurde der Post seit Mittwoch über 800-mal geteilt, auch das konkrete Kennzeichen des verdächtigen Pkw wurde angegeben. Der Mann würde neben den Mädchen anhalten und zum Beispiel "komische Kussgeräusche" machen, hieß es. Auch die Polizei habe man bereits informiert.

Polizeisprecher Christian Schünemann bestätigte am Freitag: "Wir wissen das, die Treuener Vorfälle sind uns bekannt." Allerdings hätten die Geschehnisse "keine strafrechtliche Relevanz". Deshalb habe die Polizei mit dem Mittel der "Gefährder-Ansprache" reagiert: "Die Beamten waren bei ihm und haben darauf hingewiesen, dass sie ihn auf dem Schirm haben." Man hoffe, auf diese Weise das Verhalten des Mannes so zu beeinflussen, dass er künftig nicht mehr auffällig werde. (bap)

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