Übergang an B 169 wird geprüft

Amt sieht jedoch "keine besondere Dringlichkeit"

Auerbach.

Bereits seit Januar befasst sich das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) mit der Idee, auf der B 169 im Bereich Goethepark Auerbach eine Querungshilfe für Fußgänger zu errichten. Nach Auskunft von Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert habe man "zunächst die Örtlichkeit in Augenschein genommen und die Unfallstatistik geprüft, um gegebenenfalls eine besondere Dringlichkeit zu erkennen". Eine besondere Dringlichkeit bestehe jedoch nicht, "da der betreffende Bereich bezüglich Unfällen mit Fußgängerbeteiligung unauffällig ist". Dies liegt wohl auch daran, dass hier vor allem Gymnasiasten die Straße überquerten, die sich "dem Verkehr angemessen verhalten".

Zwar erscheine der Standort auf den ersten Blick für eine Querungshilfe geeignet, trotzdem müssten noch detaillierte verkehrstechnische Untersuchungen vorgenommen werden. Wann dies geschehen könne, stehe derzeit noch nicht fest, so Siebert.

Elternvertreter Jens Uhlmann hatte eine bessere Sicherung des Schulwegs gefordert, die Stadtverwaltung hält diese ebenfalls für nötig. Zuständig ist das Lasuv. (bap)

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1Kommentare
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  • 2
    0
    fdoehler
    24.08.2018

    Die Einschätzung des LASUV, dass eine besondere Dringlichkeit nicht besteht, finde ich in Ordnung. Es gibt sichere Querungsmöglichkeiten in zumutbarer Entfernung. Man kann nicht alle paar Meter Verkehrsinseln, Zebrastreifen oder gar Ampeln bauen, wenn durch einen kleinen Umweg eine gefahrlose Überquerung der Fahrbahn möglich ist.



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