Veredlung von Textilien und Leder im Fokus

22. Symposium Technische Textilien ruft - Institut erhält Förderpreis

Reichenbach.

Das 22. Symposium Technische Textilien findet am 13. November am Institut für Textil- und Ledertechnik der Westsächsischen Hochschule Zwickau in Reichenbach statt. Das Thema lautet diesmal "Veredlung von Textilien und Leder".

"Wir wählen jährlich ein spezielles Thema aus, welches in interessanten Vorträgen aus Wissenschaft und industrieller Anwendung theoretisch und praktisch beleuchtet wird. Damit möchten wir unseren Studenten und dem interessierten Fachpublikum ein öffentliches Forum bieten, um den eigenen Kenntnisstand zu zeigen, zu erweitern und Diskussionen anzuregen", erklärt Institutsdirektorin Silke Heßberg.

Die Veredlung von Textilien und Leder umfasst zahlreiche Aspekte. Die Produkte bekommen definierte Eigenschaften oder spezielle Funktionalitäten. Dies kann durch klassische Veredlungsverfahren, Verfahrensmodifikationen und durch Nutzung von Verfahren aus anderen Wissensgebieten wie Chemie, Physik, Biologie oder Werkstofftechnik erreicht werden.

Das Institut für Textil- und Ledertechnik hat übrigens in diesem Jahr in Heidelberg den Förderpreis der Wilhelm-Lorch-Stiftung in Höhe von 8100 Euro erhalten. Das Preisgeld soll dafür verwendet werden, eine Einnadel-Zweifaden-Überwendlich-Nähmaschine anzuschaffen. Diese Nähmaschine ist für schwere, technische Textilien geeignet und kann sogar 3D-Textilien konfektionieren. Damit folgt das Institut dem Trend der heimischen Textilindustrie in Richtung technischer Textilien, die ihren Umsatz zu über 50 Prozent daraus generiert. Die Textilindustrie in Sachsen hat derzeit rund 12.000 Beschäftigte.

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