Vorschlag gegen neue Fluten: Dämme sollen Elster bremsen

Die Talsperre Pirk kann Wassermassen wie Ende Mai nur begrenzt auffangen. Wie kann dennoch gegengesteuert werden?

4Kommentare
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    WilhelmTell
    20.08.2018

    Weiß der MdL wovon er fabuliert? Flüsse brauchen Freiraum zur Ausuferung (so steht es auch im Landesentwicklungsprogramm) > nicht einengende Dämme mit Düsenwirkung.
    So kann man zwar ein paar Orte am Oberlauf vor HW schützen und begünstigt damit aber das schnelleres absaufen der Unterliegergemeinden.
    Sind die nicht auch noch sein Wahlkreis oder wohnt dort Oppositionsbevölkerung?

  • 2
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    Tauchsieder
    20.08.2018

    Der Landtagsabgeordnete Heinz will Dämme zwischen Adorf und Oelsnitz. Ist doch Klasse, dann kann der "Elsterradweg" gleich auf einem dieser Dämme in luftiger Höhe errichtet werden. Das Tal würde zwar anschließend nur aus Dämmen bestehen, rechts der Straßendamm, links der Eisenbahndamm und jeweils flussbegleitend dann die Elsterdämme und dies bei einer Talbreite zwischen 100 Metern und 200 Metern. Dafür würde dann bei einem HW halt die Stadt Oelsnitz absaufen, aber Opfer müssen halt gebracht werden. Auch er würde es spürbar miterleben. Soweit mir bekannt ist liegt sein Abgeordnetenbüro in der Überschwemmungsfläche der Elster. Vielleicht sollte er sich seine Forderungen lieber noch einmal überlegen. Ein Namen wäre auch schon gefunden, dann gäbe es neben dem "Mühlental" auch ein "Tal der Dämme".
    Bei manchen Leuten hat man den Eindruck sie nehmen etwas zu sich.

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    WilhelmTell
    20.08.2018

    Hauptsache die Baubranche boomt! Ob die Investitionen sinnvoll, effizient und wirtschaftlich sind braucht niemand zu hinterfragen, es gibt ja immer noch den Soli!
    Mit einem vernünftigen Stauspiegelmanagement und präventiver Niederschlagswasserabgabe ließe sich das Problem entschieden billiger lösen - das beweisen zahlreiche Talsperren in anderen Bundesländern! Auf die Lernfähigkeit bei der LTV hoffe ich nicht mehr. Wenn dort aber dafür KI* eingeführt wird bestünden gute Chancen gehabte Folgen früherer HW-Ereignisse künftig zu minimieren.
    * = künstliche Intelligenz zur wetterprognosenbezogenen HW-Präventionssteuerung v. Talsperren

  • 5
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    Tauchsieder
    18.08.2018

    So etwas kommt dabei raus, wenn ein Schafzüchter sich sehr weit zum Fenster raushängt.
    Das was er anspricht hat die LTV schon längst erfasst und ist dabei dies ständig zu aktualisieren. Kann er sich 24 Stunden am Tag auf dem Geoportal des Freistaates ansehen. Es gibt auch kein künstliches Hochwasser, es sind einfach nur natürliche Ereignisse. Und wer wie die in Kürbitz in das Überschwemmungsgebiet der Weißen Elster baut muss auch mit den Folgen klar kommen. Diese Fläche wurde bei jedem größeren Hochwasser überschwemmt und das seit Menschengedenken. Plauen ist gerade dabei größere Investitionen in die Elsteraue zu tätigen, also in das Überflutungsgebiet des Flusses. Vielleicht sollte der Herr dort mal den Verantwortlichen ins Gewissen reden. Über den Unsinn von Dämmen zwischen Oelsnitz und Adorf will ich mich gar nicht weiter dazu äußern. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.



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