Bürger sollen an neuem Stadtkonzept mitstricken

Plauen in zehn Jahren: Stadtverwaltung ruft zur Beteiligung an Debatte auf

Plauen.

Hinter dem etwas sperrigen Begriff "Integriertes Stadtentwicklungskonzept Plauen 2033" verbirgt sich Folgendes: eine Grundlage dafür, wo es mit der Spitzenstadt in den nächsten zehn Jahren hingehen soll, für das Beantragen von Fördermitteln und auch für den jährlichen Haushalt der Stadt. Deshalb veranschlagt die Stadtverwaltung gut dreieinhalb Jahre, um das neue Konzept zu entwickeln - mit Hilfe der Plauener Einwohner. Der Stadtrat hat beschlossen, das derzeit vorhandene Stadtentwicklungskonzept fortzuschreiben.

Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) erinnerte an das erste Stadtkonzept 2011, das mit großer Bürgerbeteiligung entstanden sei, wie er sagte. Das soll diesmal auch so sein. "Wenn vielleicht auch nicht ganz so intensiv", so der OB. Einwohner der Stadt sollen laut Baubürgermeister Levente Sárközy (parteilos) über etwa drei Bürgerkonferenzen eingebunden werden. Es sei auch möglich, sich in Fachgremien zu engagieren. Außerdem soll es eine Präsentation im Internet mit Dokumenten zum Herunterladen geben, wo auch Kommentare hinterlassen werden können. Auf Antrag der Linken wurde schon einmal mit aufgenommen, dass Pflege und Entwicklung von Stadt- und Grünflächen sowie geschützter Landschaftsbestandteile und die Pflege der Gewässer zweiter Ordnung eine Rolle spielen sollen. Im Rathaus rechnet man mit etwa 120.000 Euro Kosten für das Konzept. Zum 900-jährigen Bestehen Plauens 2022 soll das Konzept präsentiert werden.

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