Geldspritze für Glasfaserkabel im Vogtland

Die Breitband-Erschließung in der Region kann weitergehen: 46,5 Millionen Euro sollen dafür fließen. Unter anderem sollen Schulen und Krankenhäuser davon profitieren.

Plauen.

Das Vogtland erhält weitere 46,5 Millionen Euro, um sogenannte "weiße Flecken" in der Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen zu schließen. Das teilten die Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas und Landrat Rolf Keil (beide CDU) am Montag unter Berufung auf Informationen aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit. Ihren Angaben zufolge erhalten damit "alle noch unterversorgten Gebiete des Landkreises eine optimale digitale Infrastruktur".

Landrat Rolf Keil: "Ich freue mich, dass wir nun unsere erfolgreich begonnene Erschließung fortführen können. Besonders wichtig ist mir, dass wir damit alle bisher noch unterversorgten Schulen, Krankenhäuser sowie Industrie- und Gewerbegebiete ans Glasfasernetz anschließen können." Yvonne Magwas ergänzt: "Gerade in ländlichen Gebieten ist eine ordentliche digitale Infrastruktur unabdingbar. Corona hat mit Homeschooling und Homeoffice den Finger in die Wunde gelegt. Wir brauchen für unsere Unternehmen und die Menschen eine lückenlose Breitbandversorgung."

Die Vergabe des Auftrages für die Erschließungsarbeiten ist für die nächste Kreistagssitzung am 26. November vorgesehen. (us)

Die Ausbaugebiete, die von der neuen Förderung profitieren, sind grundstücksgenau im Geoportal des Vogtlandkreises abrufbar und dort in Grün markiert: freiepresse.de/breitbandvogtland

 

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