Hochwasser: Rödelbach soll entschärft werden

Steinberg beteiligt sich nach dem Beschluss des Gemeinderates an einem Managementplan der Stadt Kirchberg.

Steinberg.

Die Gemeinde Steinberg möchte sich an der Erarbeitung eines Hochwasserrisiko-Managementplanes für das Rödelbachtal beteiligen. Zur jüngsten Sitzung erklärte sich der Gemeinderat per Beschluss einverstanden mit dem von Kirchberg angeschobenen Vorhaben. Dafür müssen jedoch mehrere Bedingungen erfüllt sein.

Zu den festgeschriebenen Voraussetzungen einer endgültigen Zusage gehört die Berücksichtigung Steinberger Belange. Demnach soll die Gemeinde im Konzept so behandelt werden, als wäre sie für ihre Gemarkungen des betreffenden Gebietes selbst Auftraggeber. Außerdem müssten die Kosten im gesteckten Rahmen bleiben. Veranschlagt ist ein Eigenanteil bis 5536 Euro. Seitens der Stadt Kirchberg sei zugesichert worden, dass es zu keiner Kostenerhöhung komme, sagte Steinbergs Bürgermeister Andreas Gruner (parteilos). Auch die geforderte Gleichbehandlung aller beteiligten Kommunen sei vorgesehen. Gruner regte zur Sitzung die Beteiligung der Nachbargemeinde Stützengrün an. "Weil am Zufluss das gesamte Stützengrüner Gewerbegebiet entwässert", begründete er den Vorschlag. "Bisher ist es dort aber noch nicht zu einer Beteiligung gekommen."

Die Kirchberger Stadtverwaltung erstellt momentan ein Leistungsverzeichnis zur Angebotsabgabe von Planungsleistungen für das Hochwasserrisiko-Management. Einbezogen werden der Rödelbach und ausgewählte Zuflüsse. Die Quelle befindet sich im Steinberger Ortsteil Rothenkirchen und der wiederum im oberen Rödelbachtal. Mit 2,3 Kilometern gehören zur Gemeinde ein Zehntel der gesamten Gewässer-Kilometer. Was zu anteiligen Bruttokosten von 22.144 Euro führt. Nach Auskunft der Stadt könnten 75 Prozent Förderung in Anspruch genommen werden, sodass auf Steinberg letztendlich nicht mehr als 5536 Euro zukommen würden.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.