Sprössling baut Rummelattraktion

Stadt für Kinder Erstmals können Grundschüler in Plauen nach- erleben, wie eine Stadt funktioniert. Fynn hilft bei den Vorbereitungen für die Abschlusssause.

Plauen.

Die erste Plauener Kinderstadt in der Astrid-Lindgren-Grundschule soll am heutigen Freitag mit einem Höhepunkt enden: einem Rummel. Nachwuchs-Tischler Fynn legt sich dafür mächtig ins Zeug. "Die Kinderstadt finde ich toll. Vor allem, weil der Name so schön ist. Er ist perfekt. Wir - die Bürger- sind nämlich genauso bunt wie diese Stadt namens 'Kinderbunt'."

Mit Schutzbrille und Handschuhen läuft der Siebenjährige durch das Schulhaus. "Man muss sich ja schützen, dass man sich beim Bohren und Sägen keine Spreißel holt", begründet der angehende Zweitklässler. Im Moment tüfteln Fynn und Mitorganisator Andreas Färber an einem Wurfstand des Kinderrummels. "Fynn macht das schon sehr gut. Er arbeitet wirklich super mit. Man merkt, dass er Freude am Handwerkern hat", so Färber.

Der Junge weiß noch nicht, was er einmal werden möchte, wenn er erwachsen ist. Jedoch sei der Beruf des Tischlers durchaus gut geeignet - zumindest in der Kinderstadt. In der Freizeit spielt der Schüler am liebsten mit Katze Berli. "Ich bin schon sehr gespannt auf unseren Rummel. Wenn ich auf solche Feste gehe, esse ich am liebsten Zuckerwatte", erzählt Fynn vorfreudig. Die wird es auf dem Kinder-Rummel auch geben. Die letzten Organisationen für das Highlight der Woche hält alle auf Trab. Die Aufregung steigt. Die Kinder können den Rummel kaum erwarten. Auch Kita-Knirpse kommen zu Besuch.

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