Trotz Corona-Virus: Europäischer Bauernmarkt in Plauen soll stattfinden

Die Sorge vor der Ansteckung mit der Lungenkrankheit wächst auch im Vogtland. Mehrere Leser der "Freien Presse" haben am Lesertelefon gebeten, die am Samstag beginnende Veranstaltung in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen abzusagen.

Plauen. Mit einem spektakulären Kraneinsatz wurden am Montag die Vorbereitungen für den Europäischen Bauernmarkt in Plauen fortgesetzt. Auto-Klug und das Transportunternehmen Christian Kelpin aus Oelsnitz hievten eine Verkaufshütte für Aussteller aus Südtirol auf das Dach des Möbelhauses Biller. In ihr sollen ab Samstag Spezialitäten aus Norditalien verkauft werden. Der Bauernmarkt findet in und rund um die Veranstaltungshalle des Möbelhauses statt.

Indes wächst die Sorge, ob der Markt wegen der Gefahr durch den Corona-Virus überhaupt stattfinden sollte. Mehrere Leser der "Freien Presse" hatten gebeten, die Messe wegen der aktuellen Entwicklung abzusagen. Man müsse froh sein, dass es bisher im Vogtland noch keinen Fall gibt, hieß es.

Die Veranstalter halten bislang an der Messe fest. Solange die Marktteilnehmer selbst keine Bedenken hätten und es vom Gesundheitsamt kein Veto gebe, öffnet der Markt, erklärte Yvonne Müller vom Organisationsbüro am Montag auf Nachfrage.

Derzeit werden bereits fleißig die Stände aufgebaut. "Viele Plauener werden aus Angst nicht zum Bauernmarkt gehen", hieß es indes jetzt am Lesertelefon. Der Markt wird am Samstag eröffnet und soll bis zum 14. März stattfinden. Laut Veranstalter haben sich über 70 Aussteller aus 14 europäischen Ländern angemeldet. Die Händler aus dem italienischen Südtirol seien gesund, hätten die vergangenen Wochen in Bayern verbracht, versicherte Müller. Sie wies darauf hin, dass weder Biller noch der Vogtlandkreis Veranstalter seien, sondern der Verein Vogtländischer Bauernmarkt. (sasch)


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